18.12.2016


Bamberger Gärtnertradition als immaterielles Kulturerbe

 

Mitten in der Stadt wachsen in Bamberg Zwiebeln und Lauch, Salat und Kräuter und die Bamberger Hörnla, die schmack-haften Kartoffeln.

Die Bamberger Gärtnerstadt stellt mit ihren innerstädtischen Erwerbsgärten kulturell und städtebaulich eine Besonderheit dar und zählt seit Anfang Dezember gemeinsam mit 33 weiteren Traditionen und Wissensformen sowie zwei "Gute Praxis-Beispielen" zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.


 

Der innerstädtische Erwerbsgemüseanbau in Bamberg wird von vielfältigen damit verbundenen sozialen, religiösen und korporativen Traditionen der Gärtner begleitet. Diese drücken sich u.a. in Wohnformen, Kleidung und Sprache aus.


Belegbar seit dem 14. Jahrhundert, werden in Bamberg auf fruchtbaren Schwemmsandböden in der klimatisch begünstigten Flussaue Gemüse und Kräuter angebaut und europaweit exportiert. Dazu gehören z.B. verschiedene Salat- und Kohlsorten, Spargel, Rettich, Zwiebeln, Knoblauch, Süßholz, Petersilie und Rote Beete. Diese werden auf dem "Grünen Markt", in Hofläden, Restaurants und nur wenigen Lebensmittelmärkten verkauft. Manche dieser lokalen Sorten sind betriebsspezifische Varietäten, die weltweit singulär sind. Sowohl für die angebauten Sorten sowie für Werkzeuge und deren Anwendung sind Bezeichnungen im lokalen Dialekt üblich.

 

Weiterlesen...

SOZIAL MEDIA
Vernetzen Sie sich mit uns!

                         Kultur & Bildung

 

 

Die aktuelle Version der RESONANZ-Webseite ist unter www.resonanz-info.de zu finden.


 


 

 

 

APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

 >>   FOCUS.DE

 


 

DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 


 

Interaktive Ausstellung "Bayern ist Vielfalt"