01.01.2017

 

Neujahrsgruß von Oberbürgermeister

Dr. Ulrich Maly


Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,


der Blick auf die Kriegs- und Krisenregionen stimmt auch am Ende dieses Jahres traurig. Die Bilder aus Aleppo machen betroffen. Gewalt und Hass bestimmen das Handeln vieler. Vor Weihnachten hat der Anschlag in Berlin gezeigt, dass auch wir in Deutschland zum Ziel von terroristischen Akten mit vielen Opfern werden können. Die Welt - so hört man immer wieder - sei aus den Fugen geraten. Ist das so? War sie in den vergangenen Jahrzehnten denn je "ordentlich verfugt"? Ich glaube nicht, aber dieser Satz drückt ja auch Ratlosigkeit und Fatalismus aus. Er ist das in Worte gefasste Kopfschütteln.


Und dennoch: Wenn wir uns die Lebensfreude unserer freien Gesellschaft nehmen ließen, dann wären die Terroristen ihrem Ziel ja ein Stück näher. Richtig ist aber auch: Im Vergleich zu vielen Ländern dieser Welt müssen wir sagen: Uns geht es gut. Wir können seit Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Dazu hat auch das gemeinsame, demokratische Europa beigetragen. Im Jahr 2017 feiert die Europäische Union 60. Geburtstag. Am 25. März 1957 haben Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Römischen Verträge unterzeichnet. Damit legten sie den Grundstein für die Europäische Union. Diese Gemeinschaft ist ein Garant für unsere Sicherheit und Freiheit. Wissen wir sie genug zu schätzen? Ich finde, es lohnt sich, für die Werte dieser Gemeinschaft einzutreten, sie noch stärker zur Grundlage der deutschen und europäischen Außenpolitik zu machen.


Doch schauen wir auf Nürnberg. Auch hier ist im zurückliegenden Jahr wieder viel geschehen. Ich will dies nur an wenigen Beispielen deutlich machen. Wir haben anhaltend in den weiteren Ausbau der Kindertagesstätten investiert, wie etwa in den neuen großen Zentralhort in der Welserstraße. Wir sanieren unsere Schulen und bauen neue. In St. Leonhard ist mit der Michael-Ende-Schule eine der schönsten und für ganz Bayern vorbildlichsten Schulen mit neuem pädagogischem Konzept entstanden. Und wir haben jetzt zum Jahresende mit der Verlängerung der Straßenbahntrasse von Thon bis zur neuen Endhaltestelle Am Wegfeld fast 44 Millionen Euro investiert. Das ist ein großer Schritt für den Öffentlichen Personennahverkehr. Und es ist ein guter Auftakt für den Bau der Stadt-Umland-Bahn nach Erlangen und Herzogenaurach.

 

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16.12.2016

 

Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt


Nürnberg will Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Der Nürnberger Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 mit großer Mehrheit einen entsprechenden Beschluss für eine Bewerbung gefasst.


"Die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft Nürnbergs", sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. "Sie geht weit über kulturelle Fragen im engeren Sinn hinaus. Die Bewerbung stellt eine große Chance für die Stadt dar. Es geht darum, Nürnberg insgesamt für die nächsten Jahre weiterzuentwickeln. Das bedeutet einen Aufbruch für die nächste Generation." Und Nürnbergs Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner gibt das Startsignal: "Nürnberg! Pack mer´s! Der Weg ist frei von der Kulturstadt Nürnberg zur europäischen Kulturhauptstadt."


Mit dem Stadtratsbeschluss reagiert Nürnberg aktiv auf die Herausforderungen der sich verändernden Gesellschaft und möchte gerade der jungen Generation die Möglichkeit geben, ihre Stadt im Herzen Europas mitzugestalten. Aus den bisherigen Gesprächen haben sich fünf noch abstrakte Themenfelder als erste Denkrichtungen herauskristallisiert, aus denen sich der Faden für eine Bewerbung spinnen ließe: Europa, Digitalisierung des Alltags, Migration/Heimat/Diversity, eine zukunftsgerichtete Erinnerungskultur und der Frage der Zukunft der Arbeit dienen als Anstoß des Entwicklungsprozesses und laden zum Weiter- und Mitdenken ein. Eine wichtige Rolle wird der Bürgerbeteiligung zukommen. Möglichst viele gesellschaftliche Gruppen sollen ihre Ideen in den Prozess einbringen können.


 

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16.12.2016


Alexandra Rauh ist die "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 der Metropolregion


Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat die Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin Alexandra Rauh zur "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 gewählt


Geboren 1961, arbeitete Alexandra Rauh nach ihrer Ausbildung für Tanztheater und Tanzpädagogik in Nürnberg und Zürich zunächst als Tänzerin in Tanz- und Schauspielproduktionen im In- und Ausland. So war sie etwa Mitglied der Companie Muriel Bader in Zürich und des Tanztheater Fe Reichelt in Frankfurt. Sie arbeitete mit Choreografen wie Rui Horta, Nigel Charnock, Felix Ruckert, Rosemary Butcher u. a. 1997 begann sie zeitgleich zu ihrer Tanzkarriere eigene Choreografien zu gestalten, die stark durch ihren tanztheatralischen Hintergrund geprägt waren.


Die Choreografin und Tänzerin Alexandra Rauh arbeitet seit über 20 Jahren im Großraum Nürnberg an den Schnittstellen von Tanz, Theater und bildender Kunst/Performance. Die vielseitige Künstlerin inszeniert sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. In ihren energiegeladenen Arbeiten setzt sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander: So ging es etwa in dem Stück wildfremd – wie geht deutsch? (2014) um die Auseinandersetzung mit dem Fremden vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte. In Tabula Rasa (2016), einem Tanztheaterstück für Kinder ab 8 Jahren, das in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Gunnar Seidel entstanden ist, wurde diese Thematik noch einmal aufgegriffen und bezüglich zu der Frage "Wie können wir in Zukunft Zusammenleben gestalten?" weiterentwickelt. In Stereotypen – oder wer liebt richtig? (2015), in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Tina Geißinger, ging es um die Gender-Thematik.

 

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Neue Real- und Fachoberschule in Nürnberg 

Presserundgang auf der Baustelle | Bildergalerie

 

 

 

 


 


16.11.2016

 

Neue Fachoberschule II feiert Schulstart


Nürnberg - Am ersten Schultag im September haben 155 Schülerinnen und Schüler in der neuen Fachoberschule II in Nürnberg mit dem Unterricht begonnen. Am 28. November 2016 wird der Schulstart der neuen Schule mit Vertretern der gesamten Schulfamilie gefeiert. Die neu gegründete Staatliche Fachoberschule II bietet für sechs Klassen der 11. Jahrgangsstufe drei Ausbildungsrichtungen an: Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung. Die Fachoberschule II ist zunächst im Tempo-Haus in der Schoppershofstraße 80 untergebracht. Im nächsten Jahr wird sie gemeinsam mit der Johann-Pachelbel-Realschule das neu errichtete Schulgebäude in der Rothenburger Straße 401 beziehen.


Mit insgesamt 1 400 Schülerinnen und Schülern entsteht damit ein in Bayern einzigartiger Schulkomplex: die Kombination einer Realschule mit einer Fachoberschule. Die Kinder können ab der 5. Klasse bis zur 12. Jahrgangsstufe und somit bis zum Fachabitur oder bis zur 13. Klasse und somit bis zum Abitur in einem gemeinsamen Schulhaus unterrichtet werden. Der Fachoberschul-Bereich bietet für insgesamt 620 Fachoberschülerinnen und -schüler Platz. Die Kombination von Allgemeinbildung und Praxisorientierung durch Praktika bei Innungen (Technik), in Erziehungs-oder Pflegeeinrichtungen (Sozialwesen) und in privatwirtschaftlichen Betrieben oder in der Verwaltung (Wirtschaft) hat die Fachoberschule zur erfolgreichsten Schulart in Bayern werden lassen: Sie verzeichnet in den letzten Jahren die höchsten Schülerzuwächse.

 

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15.11.2016


Uwe Strübing ist der "Künstler des Monats" November 2016 der Metropolregion Nürnberg


Die Jury des "Forums Kultur" der Metropolregion Nürnberg hat den Fürther Komponisten Uwe Strübing zum "Künstler des Monats" November 2016 gewählt.


Hans Uwe Strübing wurde 1956 in Ravensburg geboren. Schon früh versah er in verschiedenen Gemeinden Organistendienste und versuchte sich bereits als 13- Jähriger auf dem Gebiet der Komposition. Nicht immer gibt es jedoch einen direkten Weg zur Profession. Erst nach Abschluss des Studiums der Biologie und Pharmazie (1982) widmete er sich der Musik am Nürnberger Konservatorium (Komposition bei Gottfried Müller und Vivienne Olive).


Erste überregionale Anerkennung fand Uwe Strübing 1985 mit einer Auszeichnung seiner "Adventsmusik I" op. 2 beim Kompositionswettbewerb der Berliner Kirchengemeinden. Seitdem wurden besonders seine kirchenmusikalischen Werke u.a. im Bamberger Dom, im Dom zu St. Blasien, in der Nürnberger Lorenzkirche und in St. Matthäus, München, aufgeführt.


Uwe Strübing nimmt seine künstlerische Arbeit unter den verschiedensten Aspekten wahr und folgt dabei ganz seinen eigenen Vorstellungen von Neuer Musik: "Für mich ist Musik die sozialste aller Künste, da sie besonders auf die Zusammenarbeit mit Interpreten angewiesen ist und sich nur durch die Interpreten dem Publikum erschließt." Strübings Musik ist traditionsverbunden, ohne den Blick auf moderne Entwicklungen zu verlieren. So bleiben seine Werke immer fasslich für den Hörer und ausführbar für die Interpreten, ohne auf musikalischen Anspruch zu verzichten. Sein Schaffen umfasst alle Gattungen der so genannten Ernsten Musik: Neben Werken für die Kirche (Stabat Mater, Magnificat, Messe, Passion), Kammer- und Orchestermusik entstanden auch Klavierstücke, Chorwerke und bisher über 50 Lieder. Seine bislang einzige Oper "Aus der Welt" nach einem Roman von Jakob Wassermann, hatte anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Fürth 2007 erfolgreich Premiere. Überdies gibt es auch Filmmusik und Auftragswerke für Schul-Ensembles von Uwe Strübing.


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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

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