20.03.2017


Michael Frieser


AfD: Angst ist ein schlechter Ratgeber


Zur AfD, die in der Kriminalitätsstatistik eine Bilanz des Schreckens sehen möchte, erklärt der in Nürnberg-Süd direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Michael Frieser:


"Die AfD entlarvt sich einmal wieder selbst als populistische Vereinigung, die sich von Fakten nicht beirren lässt. Hier wird verantwortungslos versucht, Angst zu schüren und die hervorragende Arbeit unserer Sicherheitsbehörden klein zu reden.


Die Wahrheit ist diese: Im längerfristigen Trend ist die Kriminalität in Bayern deutlich gesunken. So wurden im Jahr 2004 in Bayern noch 687.147 Straftaten erfasst, obwohl wir im Freistaat seitdem um mehr als eine halbe Million Einwohner gewachsen sind.


Die Quote der Straftaten pro 100 000 Einwohner war 2016 sogar geringfügig niedriger als vor Beginn des großen Flüchtlingsansturms im Jahr 2015. In Bayern haben wir es geschafft, bei wachsender Bevölkerung die Kriminalität zu senken.


Statt wie die AfD Panik zu machen, setzt sich die CSU dafür ein, die Sicherheitsbehörden weiter zu unterstützen und vorhandene Kriminalität weiter einzudämmen. So setzen wir uns für eine härtere Bestrafung des Wohnungseinbruchsdiebstahls mit einer Mindeststrafe von einem Jahr ein. Wir müssen mit den internationalen Banden auch in technischer Hinsicht Schritt halten: Bei Wohnungseinbrüchen muss daher generell Telekommunikationsüberwachung und Verkehrsdatenerhebung möglich sein.


Im Bereich Asyl setzen wir uns für eine weitere Reduzierung der Flüchtlingszahlen ein. Insbesondere müssen wir zum Beispiel durch die Einstufung sicherer Herkunftsstaaten verhindern, dass junge Menschen ohne Bleibeperspektive in unserem Land Straftaten begehen."


Hintergrund:

In der jährlichen Kriminalstatistik für Bayern zählte die Polizei 2016 abzüglich ausländerrechtlicher Verstöße 3,3 Prozent mehr Straftaten als 2015. Geringfügige Ausschläge nach oben und nach unten sind des Öfteren zu verzeichnen. Im längerfristigen Trend ist Bayern ganz eindeutig sicherer geworden, die Kriminalität messbar zurückgegangen.

 

 

 


 

 


20.03.2017


Weltwassertag 2017


Trinkwasser nachhaltig gewinnen und nutzen


Vortragsabend am 23. März


Woher stammt das Nürnberger Trinkwasser, wie wird es gewonnen, geschützt und kontrolliert? Wie erhalte ich Informationen über die Wasserqualität? Was ist von Wasserfiltern im Haushalt zu halten und wie schütze ich mich vor Legionellen? Über diese und weitere Themen informieren N-ERGIE Wasserexperte Klaus Burkhardt und N-ERGIE Berater Michael Enkhardt in ihren Vorträgen: am Donnerstag, 23. März 2017 um 18:30 Uhr im N-ERGIE Centrum, Südliche Fürther Straße 14 (Nähe Plärrer) in Nürnberg. Anlass des Vortragsabends ist der Weltwassertag.


Der Internationale Tag des Wassers wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung der Ressource Wasser als Schlüsselfaktor für die Entwicklung einer Gesellschaft und für die Gesundheit der Menschen bewusst zu machen. Seit 1993 findet er jährlich am 22. März statt.


 

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15.03.2017

 

Stadtbibliothek Nürnberg erhält seltenen Druck mit Widmung von Hans Sachs


Nürnberg - Mit großzügiger finanzieller Unterstützung ist es der Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg gelungen, eines der überaus seltenen persönlichen Lebenszeugnisse des Schusters und Meistersingers Hans Sachs (1494-1576) an seinen Entstehungsort zurückzuholen und für die Stadt Nürnberg zu sichern. Es handelt sich um den ersten Band der Werkausgabe von Hans Sachs in der 2. Auflage aus dem Jahr 1560 mit einer eigenhändigen Widmung aus dem Jahr 1567.


Autobiographische Zeugnisse dieser Art sind für Personen des 16. Jahrhunderts extrem selten. Bei entsprechenden Angeboten im Handel ist es eine Aufgabe öffentlicher Einrichtungen, solche Dokumente zu sichern und der Forschung sowie der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Der Druck mit der Widmung von Hans Sachs befand sich bis 1993 in der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen. Bei deren Ausverkauf gelangte er in den Antiquariatshandel und wurde zuletzt 2016 auf der Stuttgarter Antiquariatsmesse für einen fünfstelligen Betrag angeboten. Der Ankauf gelang durch den Zusammenschluss mehrerer Förderer: Mit jeweils einem Drittel tragen den Hauptanteil die Kulturstiftung der Länder und die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, das letzte Drittel teilen sich der Förderverein kulturhistorisches Museum e.V. und eine Privatperson.


In der Stadtbibliothek wird der Druck mit der Widmung des Hans Sachs nun neben anderen handschriftlichen und gedruckten Zeugnissen zum Meistergesang aufbewahrt. Zu diesen Zeugnissen zählen der einzige in Nürnberg verbliebene Band der von Hans Sachs selbst erstellten Dokumentation seiner Meisterlieder und Sangsprüche ebenso wie eine von ihm für einen anderen Handwerker ausgeführte Auftragsarbeit.

 

 

 


 






03.03.2017

 

Nashorn im Tiergarten Nürnberg geboren


Nürnberg - Ein kleines, männliches Panzernashorn ist am Mittwoch, 1. März 2017, um 16.30 Uhr im Tiergarten Nürnberg zur Welt gekommen. Schon 20 Minuten nach dem Platzen der Fruchtblase war das 60 Kilogramm schwere Kalb geboren und nach weiteren fünf Stunden hat es zum ersten Mal getrunken.


Da das Hauptverbreitungsgebiet der Panzernashörner in Indien liegt, wurde der Nachwuchs Sanjai getauft. Das ist ein in Indien beliebter Name für Jungs und bedeutet "Der Siegreiche". Die 11-jährige Mutter Sofie kam am 17. September 2015 im Tausch mit Seto Paitala aus dem britischen West Midland Safari Park nach Nürnberg. Schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kam sie mit Ropen, dem jetzt 28-jährigen Bullen zusammen.


Die erste Paarung war offensichtlich erfolgreich, so dass nach der 481 Tage langen Tragzeit die Geburt im erwarteten Zeitraum erfolgte.

 

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02.03.2017

 

Mit Tanz gegen Fremdenfeindlichkeit


Applaus, Applaus! Ein taktvoller Beitrag zur Integration

 

Nürnberg - An talentierten Künstlerinnen und Künstlern herrschte kein Mangel beim Internationalen Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS für die Integration", das am letzten Februar-Wochenende im Großraum Nürnberg stattfand. Seinen Höhepunkt erreichte das Festival am Samstag, 25. Februar 2017: Beim Wettbewerbskonzert in der Röthenbacher Karl-Diehl-Halle traten 21 Ballettschulen und Tanzvereine aus ganz Deutschland, Tschechien und der Schweiz auf und zeigten einen professionellen Auftritt und internationale Klasse.


Die Veranstaltung wurde von Temir Vasihov, dem 1. Vorsitzender vom JugBi e.V., eröffnet und zusammen mit Walter Gauks, dem Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (der extra aus Berlin kam!) und Aziz Vasihov (18) moderiert.


125 junge Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 6 bis 25 Jahren stellten beim "APPLAUS für die Integration" ihr Können unter Beweis und haben die Chance genutzt, im Austausch mit Gleichaltrigen und erfahrenen Künstlern und Künstlerinnen ihre Talente weiterzuentwickeln. Zugleich bestand die Möglichkeit für Choreographen, Tanzpädagogen und für das Publikum - darunter eingeladene Flüchtlingsfamilien mit Kindern - sich auszutauschen und zu vernetzen.


    

  

 


Alle Runden des Wettbewerbs waren öffentlich. Das fast sechsstündige Programm in der ausverkauften Röthenbacher Stadthalle wurde den Zuschauern in den Bereichen von Showtanz, Modern bis zum klassischen Ballett geboten. 81 Tänze mit einem großen Facettenreichtum an Techniken und Bewegungsqualitäten wurden gezeigt.


    


Das Publikum belohnte die Nachwuchskünstler mit lautem Applaus und ließ daher keine Zweifel aufkommen, dass das Festivalprojekt den Integrationsprozess durch gegenseitige Bereicherung der Kulturen nachhaltig positiv beeinflusst.


Eine Besonderheit des Projektes ist, dass der größte Teil des Festivalprogramms von jungen Russlanddeutschen und Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte aus der Metropolregion Nürnberg (unter fachkundiger Anleitung und medialer Begleitung) erarbeitet und durchgeführt wurde. In den Bereichen Veranstaltungsmanagement, Mediengestaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation wurden die Projektteilnehmenden dazu befähigt, das Festival weitgehend eigenständig durchzuführen.


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28.02.2017

 

Zehn Jahre "SCHLAU" und Partnerschaft mit Glasgow


Nürnberg - Seit zehn Jahren setzt sich das „SCHLAU“ Übergangsmanagement Nürnberg für Jugendliche und junge Erwachsene ein, die sich an der Schwelle zum Berufsleben befinden. In dieser Dekade wurden 5 604 junge Menschen auf ihrem Weg von der Schule in die Erwerbstätigkeit oder in ein weiterführendes Bildungsangebot begleitet.


Durch zielgruppenorientierte Berufsorientierung und eine profunde Unterstützung im Bewerbungsprozess wird Jugendlichen der Start ins Berufsleben erleichtert und ein wesentlicher Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region geleistet. Partner sind unter anderem die Agentur für Arbeit Nürnberg und der Freistaat Bayern. Die Nürnberger Erfahrungen wurden in den letzten drei Jahren in einem fachlichen Austausch mit Nürnbergers Partnerstadt Glasgow erweitert.


Im Mittelpunkt der strategischen Partnerschaft mit dem Erasmus+ Programms standen der Vergleich Nürnberger Strategien und Methoden an der Schwelle von der Schule in den Beruf mit Einrichtungen und Vorgehen, die in Glasgow entwickelt worden sind. Darüber hinaus geht es um Ausbau der internationalen Bildung in beiden Städten. In die Diskussion wurden neben dem Übergangsmanagement dazu auch Erfahrungen an Sekundarschulen, beruflichen Schulen und Fördereinrichtungen eingebracht. Eine ganze Reihe von bereits erfolgreichen Schüleraustauschaktionen konnte vertieft aber auch initiiert werden.

 

 


 

 

 

 


 


 


 


10.02.2017

 

Bevölkerungsvorausberechnung für Nürnberg


Wie viele Menschen werden 2026 in Nürnbergs Stadtteilen wohnen? Selbst wenn man die Zuwanderung von Flüchtlingen außer Acht lässt, könnte Nürnbergs Bevölkerung bis zum Jahr 2026 auf über 533 650 Menschen wachsen.


Dabei werden manche Stadtteile schrumpfen, manche größer werden. Das ergibt die aktuelle Bevölkerungsprognose des Nürnberger Amts für Stadtforschung und Statistik. Nicht nur für die Gesamtstadt, sondern auch für Teilgebiete der Stadt wurde aus den Trends der letzten Jahre eine Vorausberechnung erstellt. Davon handelt der Demographiebericht Teil II, den das Amt am 9. Februar 2017 vorstellte.


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Festakt auf Kaiserburg Nürnberg

Landesgruppe Bayern Landsmannschaft der Deutschen aus Russland feiert 60. Jubiläum - "Ohne Herkunft, keine Zukunft"

 

 


 

 



 


 


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Internationales Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS für den Dialog der Kulturen": Unter diesem Jahresmotto findet im Februar und Mai 2018 in der Metropolregion Nürnberg das 3. Internationale Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS" statt. Vielfältige Veranstaltungen, Workshops, Ballett-Masterklassen und Mitmachaktionen begleiten dieses Motto auf Winter- und Sommerausgaben des Festivals und "RESONANZ" ist als Mediapartner wieder mit dabei.


Infos unter: applaus-info.de


 

  



 

 





 

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