02.03.2018


Nürnberg als europäischer Ort der Zeitgeschichte

Deutsche und internationale Zeitgeschichte ist im Nürnberger Stadtbild bis heute besonders deutlich sichtbar. Erstmals hat sich Nürnberg am gestrigen Donnerstag, 1. März 2018, in der Bayerischen Vertretung in Brüssel als europäischer Ort der Zeitgeschichte einem europäischen Publikum vorgestellt.


Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und andere hochrangige Vertreter aus Politik und Kultur diskutierten über die Notwendigkeit eines gemeinsamen kritischen Umgangs mit der europäischen Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, über zukunftsgerichtete historisch-politische Bildungsarbeit und darüber, welchen Beitrag Nürnberg angesichts der Krise der EU leisten kann. In einem angeregten Gespräch mit dem Publikum ging es auch um die Frage, welche Rolle die Erinnerungskultur bei der Nürnberger Kulturhauptstadt-Bewerbung spielen soll.


Mit auf dem Podium saßen der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, der englische Professor für Moderne Europäische Geschichte, Prof. Neil Gregor (Southhampton), und die internationale Kulturexpertin, EU-Beauftragte und Leiterin der Region Südwesteuropa für das Goethe-Institut, Susanne Höhn. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Charlotte Bühl-Gramer vom Lehrstuhl der Didaktik der Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Veranstaltung wurde in Deutsch und Englisch aufgezeichnet und ist in der nächsten Woche unter www.nuernbergkultur.de zu finden.


Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner skizzierten die Phasen der Nürnberger Erinnerungsarbeit, deren Verankerung in der Bevölkerung sowie die baulichen und inhaltlichen Herausforderungen, vor denen Nürnberg mit der Sicherung des Reichsparteitagsgeländes und des Ausbaus von Dokumentationszentrum und Memorium Nürnberger Prozesse heute steht. Am Ort der Nürnberger Prozesse, so Dr. Ulrich Maly, werde die Geschichte von Schuld und Verantwortung des Einzelnen erzählt. "Es gibt keine Aussöhnung ohne Gerechtigkeit." Die Kultur der Gerechtigkeit sei ein gesamteuropäisches Thema, das in Nürnberg seinen Beginn nahm.


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28.02.2018


Wilhelm Koch ist "Künstler des Monats" Februar der Metropolregion


Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat den Etsdorfer Künstler Wilhelm Koch zum "Künstler des Monats" Februar 2018 gewählt.


Wilhelm Koch ist vielseitig interessiert und in der Kunstlandschaft engagiert: Er ist ehrenamtlicher Vorsitzender zweier Museen, Künstler, Gebrauchsgrafiker, Verleger von Publikationen, Akquisiteur von Ausstellungen internationaler Architekten, Designer und Ausstellungsmacher. Sein künstlerisches Schaffen wurde 2017 mit dem Kulturpreis der Stadt Amberg und 2008 mit dem Bayerischen Kulturpreis geehrt.


Auch architektonische Projekte sind vor Koch nicht sicher: 2001 baute er die sogenannte Asphaltkapelle am Waldrand von Etsdorf wieder auf, 2007 realisierte er für die Stadt München einen "Asphaltsee" auf dem Rainer-Werner-Fassbinder-Platz. Ein weiteres Großprojekt ist der Bau eines Europatempels im Amberg-Sulzbacher Land, die Glyptothek Etsdorf.


Weiterführende Infos unter: koch-studio.com


 

 

 

 


 

 

 

15.02.2018

 

CO2-Fasten-Staffel geht in die zweite Runde


CO2-Fasten-Staffel 2018 des Initiativkreises der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Europäischen Metropolregion Nürnberg startet mit erweitertem Teilnehmerkreis


Was im vergangenen Jahr als Experiment gestartet ist, geht in diesem Jahr mit einem erweiterten Teilnehmerkreis in die zweite Runde: die CO2-Fasten-Staffel des Initiativkreises der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Europäischen Metropolregion Nürnberg. In der Zeit vom 14. Februar bis 31.März 2018 stellen sich die Fastenden der Herausforderung, ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren.


Machen statt reden


Trotz der erkannten Dringlichkeit des Klimawandels und politischer Beschlüsse, wie dem Abkommen von Paris, ist in vielen politischen und wirtschaftlichen Gremien keine konsequente Umsetzung zu erkennen. Die CO2-Fasten-Staffel trotzt diesem Trend und beweist, dass es auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen des Alltags die Möglichkeit gibt, Klimaschutz aktiv zu leben.


Erweiterter Teilnehmerkreis


Bei der Fortführung gibt es eine entscheide Änderung zum Vorjahr: Waren es 2017 die Klimaschutzmanagerinnen und -manager, welche über ihr Fastenprojekt berichtet hatten, so wurde dieses Jahr der Kreis der Fastenden deutlich erweitert. In einigen Kommunen wurde die Bevölkerung zur Teilnahme aufgerufen, in anderen Städten oder Landkreisen beteiligen sich bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Ehrenamt.


 

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30.01.2018

 

Arbeiten 4.0 und der Wandel unserer Arbeitswelt


Die Arbeitswelt hat sich radikal verändert - Digitalisierung und künstliche Intelligenz dringen weiter in den Arbeitsmarkt vor und beeinflussen unaufhaltsam bisherige Abläufe und manuelle Tätigkeiten.


Hochrangige Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Forschung gehen am Mittwoch, 7. Februar 2018, um 19 Uhr den Fragen nach: Welche Zukunft der Arbeit wünschen wir uns und wie können wir den Weg dorthin gestalten? Der Eintritt zum Podiumsgespräch über den Wandel unserer Arbeitswelt im Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal, ist frei.


Das Gespräch suchen Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, und Prof. Dr. Kathrin M. Möslein, Vizepräsidentin für Forschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die gemeinsam mit dem Fraunhofer IIS-SCS das offene Innovationslabor Josephs als Forschungsplattform in der Nürnberger Innenstadt betreibt.


Außerdem mitdiskutieren werden Dirk von Vopelius, Präsident der Industrie und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, sowie der aus Nürnberg stammende und in New York lebende, mehrfach ausgezeichnete Journalist Felix Zeltner, der auf beiden Seiten des Atlantiks zur Zukunft der Arbeit forscht und die deutsch-amerikanische Konferenz Work Awesome mitgegründet hat. Die Kulturreferentin der Stadt Nürnberg, Prof. Dr. Julia Lehner, übernimmt die Begrüßung der Veranstaltung des Bildungscampus in der Reihe "Zukunft? Zukunft!".


Foto: Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, spricht auf der Podiumsdiskussion "Arbeit 4.0" zum Wandel der Arbeitswelt. Bildquelle: Christian Kruppa

 

 






11.01.2018


Zum Abitur über den zweiten Bildungsweg


Nürnberg - Über den zweiten Bildungsweg zum Abitur informiert das HermannKesten-Kolleg (HKK) am Dienstag, 16. Januar 2018, um 19 Uhr in der Aula, Fürther Straße 212 in Nürnberg. Im Anschluss an allgemeine Informationen können sich Interessierte von Lehrkräften der einzelnen Fächer beraten lassen.


Das Hermann-Kesten-Kolleg ist eine Vollzeitschule, die für Erwachsene (ab 18 Jahren) mit Erfahrungen im Berufsleben eingerichtet ist. Besuchen kann diese Schule in dreijähriger Form, wer einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen kann und eine Lehre oder Berufsfachschule erfolgreich abgeschlossen hat oder mindestens zwei Jahre berufstätig war. Bewerberinnen und Bewerber ohne mittleren Bildungsabschluss können in einem einjährigen Vorkurs die Qualifikation für die 1. Klasse des Kollegs erwerben und kommen dann in insgesamt vier Jahren zum Abitur. Dieses Abitur berechtigt zum Studium an allen Fakultäten der Universitäten und Hochschulen.


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10.01.2018

 

Informationsabende an der Fachoberschule


Nürnberg - Die Berufliche Oberschule (Fachoberschule) der Stadt Nürnberg veranstaltet zwei Informationsabende für künftige Schülerinnen und Schüler. Die Lehrkräfte informieren am Dienstag und Mittwoch, 30. und 31. Januar 2018, von 18 bis 20 Uhr im Schulhaus Rollnerstraße 15 über alle Ausbildungsrichtungen der Fachoberschule, die ihr Angebot erweitert.


Zusätzlich zu den bisherigen Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Sozialwesen bietet die Fachoberschule zum Schuljahr 2018/19 die Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie an. Damit wird dazu beitragen, den großen Bedarf in den sogenannten naturwissenschaftlichen MINT-Fächern zu decken.


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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

Wenn euch gefällt, was wir machen und ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr das gerne in Form einer Spende tun. Jeder Betrag hilft mit, junge Talente zu fördern - und wird dankend angenommen! Gerne stellen wir unseren Spendern eine Spendenbescheinigung aus.

Ihr APPLAUS-Team