22.12.2016


"Markt der langen G‘sichter" 2016 in der Villa Leon


Nürnberg - Beim "Markt der langen G‘sichter" in der Villa Leon können Geschenke versteigert werden, die den Beschenkten nicht gefallen haben. Der 20. "Markt der langen G‘sichter" findet am Mittwoch, 28. Dezember 2016, von 9 bis 16.30 Uhr im Saal des Bürger- und Kulturzentrums Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnstation Rothenburger Straße, statt. Da es am Veranstaltungsort keine Parkplätze gibt, sollten Besucherinnen und Besucher öffentliche Verkehrsmittel nutzen.


Ins Leben gerufen wurde der "Markt der langen G’sichter", um die "scheußlichsten" Weihnachtsgeschenke sinnvoll los zu werden und damit auch dem Abfallvermeidungsgedanken gerecht zu werden. Daher ist auch der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) Veranstalter dieser Versteigerungsrunde, die mittlerweile Kultstatus genießt.

 

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22.12.2016


Tierische Weihnachtsüberraschung


Nürnberg - Mit wunderschönen neuen Schmetterlingen bietet der Tiergarten der Stadt Nürnberg in diesem Jahr eine kleine Überraschung zur Weihnachtszeit, besonders für die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher. Viele von ihnen kennen die 25 Arten tropischer Schmetterlinge, die sich im Manatihaus tummeln. 16 dieser Arten konnten sich in ihrem fränkischen Zuhause bereits erfolgreich vermehren, wobei die Zucht nicht regelmäßig verläuft.


Daher bestellt der Tiergarten alle zwei Wochen Insektenpuppen bei Kleinbauern in Costa Rica. So können die Besucherinnen und Besucher immer bunte Falter beobachten. Dieses "Standardsortiment" ist im Haus auf den Informationstafeln abgebildet. Die Züchter in Mittelamerika vermehren jedoch weit mehr verschiedene Arten. Um ihre Einnahmequelle nicht zu gefährden, setzen sie keine Pestizide ein und sorgen für eine artenreiche Vegetation, die nicht nur ihren Schmetterlingen zugutekommt.


Jetzt erhielt der Tiergarten als Weihnachtsüberraschung Puppen weiterer Arten, die zwischen Weihnachten und Silvester schlüpfen und manchen Dauergast bei der Bestimmung herausfordern können. Für Interessierte wird auf der Website des Tiergartens die Liste mit den aktuell gelieferten Schmetterlingsarten unter "Aktuelles aus dem Tiergarten" zu finden sein.


Unter einem Schmetterling wird meist nur das fliegende Stadium der Tiere beschrieben, aber es ist genau genommen das gesamte Tier von der Raupe über Puppe bis hin zum Falter. Der Name Schmetterling leitet sich vom ostmitteldeutschen "Schmetten" ab, das dem fränkischen Schmand, dem Rahm entspricht, weil Schmetterlinge gerne auch an Sahne gehen. Im englischen heißen diese Insekten ja auch "butterfly". Die Schmetterlinge zur Weihnachtszeit sind so gesehen das "Sahnehäubchen" beim Besuch des Tiergartens.


Das Foto zeigt einen Schmetterling Heraclides ansidiades auf einem Blatt im Manatihaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Bildquelle: Helmut Mägdefrau/Stadt Nürnberg/Tiergarten


 

 


 

 

21.12.2016 

 

Für die ganze Familie: Erzählkunstfestival "ZauberWort"


Nürnberg - Wer noch auf der Suche nach einem familientauglichen Geschenk ist, das in der "staden Zeit" Anfang Januar Unterhaltung bietet, findet vielleicht im Erzählkunstfestival "ZauberWort" das Passende. Vom 5. bis 8. Januar 2017 wechseln sich Erzähler und Erzählerinnen mit märchenhaften, spannenden und interaktiven Geschichten auf verschiedenen Bühnen im Stadtgebiet ab.


Den Auftakt des Festivals macht der "Lange Abend" am Donnerstag, 5. Januar, in der Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62. Ab 19 Uhr wird "ZauberWort" im Foyer der Tafelhalle feierlich eröffnet. Im Anschluss präsentieren sich ab 20 Uhr die Geschichten des ersten "Langen Abends" mit musikalischer Umrahmung auf der Bühne. Unterschiedlichste Erzählstile, verschiedene Stimmen und Texte treffen aufeinander.


Auf der Bühne zu erleben sind Charles Aceval, Ragnhild Mörch, Richard Martin und Selma Scheele mit Nurullah Turgut. Die Nürnberger Konzertpianistin Hildegard Pohl schafft dabei mit ihrer Musik Ruhepunkte und verleiht der Fantasie Flügel. Ob ernsthafter Bach, Gershwin oder Jazzstandards – oftmals verwebt sie alle Stile märchenhaft ineinander.


Weitere Termine der Veranstaltung der ErzählBühne finden auch im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, im Krakauer Haus Hintere Insel Schütt 34, und in der Kulturwerkstatt Auf AEG, Fürther Straße 244d, statt. Alle Informationen stehen im Internet unter zauberwort.info.


Karten inklusive VGN-Ticket für die Eröffnungsveranstaltung sind zum Preis von 13 Euro, ermäßigt 8 Euro, im Vorverkauf erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 16 Euro, ermäßigt 10 Euro.

 

Foto: Hildegard Pohl.  Bildquelle: Peter Dörfel


 

 


 

 

21.12.2016

 

Ox und Esel feiern Jubiläum im Theater Mummpitz


Nürnberg - Am 24. Dezember um 14.30 Uhr erwartet das Theater Mummpitz im Kachelbau den 44.444sten Zuschauer seit der Premiere des Weihnachtsdauer(b)-renners im Dezember 2003. Die nächste Schnapszahl gibt es übrigens im Dezember 2017 zu feiern: die 333. Vorstellung.


Norbert Ebel hat mit "Ox und Esel" (ab 6 Jahren) eine witzige und temporeiche Komödie geschrieben. In der Inszenierung von Andrea Maria Erl wird aus der Perspektive der ewigen Statisten Ochse (Michael Bang) und Esel (Michael Schramm) ein gehörig gegen den Strich gebürstetes Krippenspiel erzählt:


Das kommt in den besten WGs vor: Wenn es ums Essen geht, gerät der Haussegen in die Schieflage. So auch in der Stallgemeinschaft von "Ox und Esel", denn das tierische Duo mit den menschlichen Zügen findet nach getaner Schwerstarbeit in der Futterkrippe, mitten im frischen Heu, ein schreiendes Bündel.


Wie in einer echten WG muss jetzt natürlich diskutiert werden, was damit geschehen soll. Der missgelaunte Ox will das Kind schnellstens loswerden, schließlich hat er Hunger. Doch der harmoniebedürftige Esel ist vorsichtiger und er äußert einen kühnen Verdacht: vielleicht ist es das Jesuskind, es ist ja schließlich die Zeit danach...


Das macht das Ganze nicht leichter. Jedenfalls muss das Baby versorgt werden und im Laufe der Geschichte entwickeln sich Ox und Esel zu einem fürsorglichen Adoptivgespann...

 

Bildquelle: Theater Mummpitz

 

 


 

 

21.12.2016

 

Presse-Information der Allianz gegen Rechtsextremismus


Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg trauert um die Opfer in Berlin


Nürnberg - Mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer haben wir von dem schrecklichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin erfahren.


Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den zahlreichen Verletzten. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.


"Wir lehnen jede Form von Extremismus, ob politisch oder religiös motiviert, entschieden ab. Den menschenfeindlichen Anschlag auf unschuldige Besucher eines Weihnachtsmarktes in Berlin verurteilen wir auf das Schärfste." (Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus)


Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, in diesen schweren Zeiten zusammen zu stehen. Wir dürfen uns von denen nicht beeinflussen lassen, die versuchen, aus diesem traurigen Ereignis politisches Kapital zu schlagen und die Spaltung unserer friedlichen und demokratischen Gesellschaft anzustreben. Gerade jetzt ist es äußerst wichtig, gemeinsam dem Hass und der Gewalt entgegenzutreten.

 

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20.12.2016

 

Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen


Der Krisendienst Mittelfranken hilft Menschen in seelischen Notlagen – auch an Feiertagen. Krisensituationen halten sich nicht an die Sprechzeiten von Beratungsstellen oder therapeutischen sowie ärztlichen Praxen. Deshalb hat der Krisendienst Mittelfranken auch an den Weihnachtsfeiertagen und zur Jahreswende geöffnet.


An Heiligabend, Samstag, 24. Dezember, und Silvester, Samstag, 31. Dezember 2016, sowie an den beiden Weihnachtsfeiertagen, Sonntag und Montag, 25. und 26. Dezember 2016, und am Neujahrstag, Sonntag, 1. Januar 2017, ist der Krisendienst jeweils von 10 bis 24 Uhr erreichbar. Zusätzlich sind zu bestimmten Zeiten auch russisch und türkisch sprechende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend und bieten muttersprachliche Beratung an.


Viele Menschen freuen sich auf Weihnachten: Ruhe, Harmonie, Zeit für die Familie und Entspannung. Die Feiertage werden freudig geplant und vorbereitet. Die Erwartungen sind groß, oft tritt das Gegenteil ein: viel Hektik, Unruhe, Stress und Anspannung. Die Menschen sind überfordert, fühlen sich einsam und haben Ängste. Die Feiertage sind also nicht selten mit familiären Auseinandersetzungen sowie seelischen und sozialen Ausnahmesituationen verbunden.


Neben der telefonischen Beratung und dem persönlichen Gespräch in den Büroräumen verfügt der Krisendienst über einen mobilen Dienst, um im Akutfall in ganz Mittelfranken auch Hausbesuche anbieten zu können. Ziel der Krisenintervention ist es, weitere Eskalationen zu vermeiden und erste Auswege zu entwickeln.


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16.12.2016

 

Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt


Nürnberg will Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Der Nürnberger Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 mit großer Mehrheit einen entsprechenden Beschluss für eine Bewerbung gefasst.


"Die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft Nürnbergs", sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. "Sie geht weit über kulturelle Fragen im engeren Sinn hinaus. Die Bewerbung stellt eine große Chance für die Stadt dar. Es geht darum, Nürnberg insgesamt für die nächsten Jahre weiterzuentwickeln. Das bedeutet einen Aufbruch für die nächste Generation." Und Nürnbergs Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner gibt das Startsignal: "Nürnberg! Pack mer´s! Der Weg ist frei von der Kulturstadt Nürnberg zur europäischen Kulturhauptstadt."


Mit dem Stadtratsbeschluss reagiert Nürnberg aktiv auf die Herausforderungen der sich verändernden Gesellschaft und möchte gerade der jungen Generation die Möglichkeit geben, ihre Stadt im Herzen Europas mitzugestalten. Aus den bisherigen Gesprächen haben sich fünf noch abstrakte Themenfelder als erste Denkrichtungen herauskristallisiert, aus denen sich der Faden für eine Bewerbung spinnen ließe: Europa, Digitalisierung des Alltags, Migration/Heimat/Diversity, eine zukunftsgerichtete Erinnerungskultur und der Frage der Zukunft der Arbeit dienen als Anstoß des Entwicklungsprozesses und laden zum Weiter- und Mitdenken ein. Eine wichtige Rolle wird der Bürgerbeteiligung zukommen. Möglichst viele gesellschaftliche Gruppen sollen ihre Ideen in den Prozess einbringen können.


 

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16.12.2016


Alexandra Rauh ist die "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 der Metropolregion


Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat die Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin Alexandra Rauh zur "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 gewählt


Geboren 1961, arbeitete Alexandra Rauh nach ihrer Ausbildung für Tanztheater und Tanzpädagogik in Nürnberg und Zürich zunächst als Tänzerin in Tanz- und Schauspielproduktionen im In- und Ausland. So war sie etwa Mitglied der Companie Muriel Bader in Zürich und des Tanztheater Fe Reichelt in Frankfurt. Sie arbeitete mit Choreografen wie Rui Horta, Nigel Charnock, Felix Ruckert, Rosemary Butcher u. a. 1997 begann sie zeitgleich zu ihrer Tanzkarriere eigene Choreografien zu gestalten, die stark durch ihren tanztheatralischen Hintergrund geprägt waren.


Die Choreografin und Tänzerin Alexandra Rauh arbeitet seit über 20 Jahren im Großraum Nürnberg an den Schnittstellen von Tanz, Theater und bildender Kunst/Performance. Die vielseitige Künstlerin inszeniert sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. In ihren energiegeladenen Arbeiten setzt sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander: So ging es etwa in dem Stück wildfremd – wie geht deutsch? (2014) um die Auseinandersetzung mit dem Fremden vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte. In Tabula Rasa (2016), einem Tanztheaterstück für Kinder ab 8 Jahren, das in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Gunnar Seidel entstanden ist, wurde diese Thematik noch einmal aufgegriffen und bezüglich zu der Frage "Wie können wir in Zukunft Zusammenleben gestalten?" weiterentwickelt. In Stereotypen – oder wer liebt richtig? (2015), in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Tina Geißinger, ging es um die Gender-Thematik.

 

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BALLETT IM DIALOG DER KULTUREN

 

 


 

 


 

 



 






Internationaler Tanz- und Ballettwettbewerb "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS" ist ein Internationaler Tanz- & Ballettwettbewerb, der seit 2012 zwei Mal jährlich im Großraum Nürnberg stattfindet. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 7 bis 25 Jahren, die ab zweimal in der Woche auf Basis der klassischen Ballettmethode eine private Ballettschule besuchen. Zum Wettbewerb sind führende Ballettschulen aus Deutschland, aus der Schweiz, Polen, Italien, Türkei, Tschechien, Ungarn und China eingeladen. Im Mai 2016  haben ca. 135 Kinder aus 18 Ballettschulen, mit 96 Tänzen an dem Wettbewerb teilgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


 


 



 





 

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