20.12.2016

 

Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen


Der Krisendienst Mittelfranken hilft Menschen in seelischen Notlagen – auch an Feiertagen. Krisensituationen halten sich nicht an die Sprechzeiten von Beratungsstellen oder therapeutischen sowie ärztlichen Praxen. Deshalb hat der Krisendienst Mittelfranken auch an den Weihnachtsfeiertagen und zur Jahreswende geöffnet.


An Heiligabend, Samstag, 24. Dezember, und Silvester, Samstag, 31. Dezember 2016, sowie an den beiden Weihnachtsfeiertagen, Sonntag und Montag, 25. und 26. Dezember 2016, und am Neujahrstag, Sonntag, 1. Januar 2017, ist der Krisendienst jeweils von 10 bis 24 Uhr erreichbar. Zusätzlich sind zu bestimmten Zeiten auch russisch und türkisch sprechende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend und bieten muttersprachliche Beratung an.


Viele Menschen freuen sich auf Weihnachten: Ruhe, Harmonie, Zeit für die Familie und Entspannung. Die Feiertage werden freudig geplant und vorbereitet. Die Erwartungen sind groß, oft tritt das Gegenteil ein: viel Hektik, Unruhe, Stress und Anspannung. Die Menschen sind überfordert, fühlen sich einsam und haben Ängste. Die Feiertage sind also nicht selten mit familiären Auseinandersetzungen sowie seelischen und sozialen Ausnahmesituationen verbunden.


Neben der telefonischen Beratung und dem persönlichen Gespräch in den Büroräumen verfügt der Krisendienst über einen mobilen Dienst, um im Akutfall in ganz Mittelfranken auch Hausbesuche anbieten zu können. Ziel der Krisenintervention ist es, weitere Eskalationen zu vermeiden und erste Auswege zu entwickeln.


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16.12.2016

 

Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt


Nürnberg will Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Der Nürnberger Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 mit großer Mehrheit einen entsprechenden Beschluss für eine Bewerbung gefasst.


"Die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft Nürnbergs", sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. "Sie geht weit über kulturelle Fragen im engeren Sinn hinaus. Die Bewerbung stellt eine große Chance für die Stadt dar. Es geht darum, Nürnberg insgesamt für die nächsten Jahre weiterzuentwickeln. Das bedeutet einen Aufbruch für die nächste Generation." Und Nürnbergs Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner gibt das Startsignal: "Nürnberg! Pack mer´s! Der Weg ist frei von der Kulturstadt Nürnberg zur europäischen Kulturhauptstadt."


Mit dem Stadtratsbeschluss reagiert Nürnberg aktiv auf die Herausforderungen der sich verändernden Gesellschaft und möchte gerade der jungen Generation die Möglichkeit geben, ihre Stadt im Herzen Europas mitzugestalten. Aus den bisherigen Gesprächen haben sich fünf noch abstrakte Themenfelder als erste Denkrichtungen herauskristallisiert, aus denen sich der Faden für eine Bewerbung spinnen ließe: Europa, Digitalisierung des Alltags, Migration/Heimat/Diversity, eine zukunftsgerichtete Erinnerungskultur und der Frage der Zukunft der Arbeit dienen als Anstoß des Entwicklungsprozesses und laden zum Weiter- und Mitdenken ein. Eine wichtige Rolle wird der Bürgerbeteiligung zukommen. Möglichst viele gesellschaftliche Gruppen sollen ihre Ideen in den Prozess einbringen können.


 

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16.12.2016


Alexandra Rauh ist die "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 der Metropolregion


Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat die Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin Alexandra Rauh zur "Künstlerin des Monats" Dezember 2016 gewählt


Geboren 1961, arbeitete Alexandra Rauh nach ihrer Ausbildung für Tanztheater und Tanzpädagogik in Nürnberg und Zürich zunächst als Tänzerin in Tanz- und Schauspielproduktionen im In- und Ausland. So war sie etwa Mitglied der Companie Muriel Bader in Zürich und des Tanztheater Fe Reichelt in Frankfurt. Sie arbeitete mit Choreografen wie Rui Horta, Nigel Charnock, Felix Ruckert, Rosemary Butcher u. a. 1997 begann sie zeitgleich zu ihrer Tanzkarriere eigene Choreografien zu gestalten, die stark durch ihren tanztheatralischen Hintergrund geprägt waren.


Die Choreografin und Tänzerin Alexandra Rauh arbeitet seit über 20 Jahren im Großraum Nürnberg an den Schnittstellen von Tanz, Theater und bildender Kunst/Performance. Die vielseitige Künstlerin inszeniert sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. In ihren energiegeladenen Arbeiten setzt sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander: So ging es etwa in dem Stück wildfremd – wie geht deutsch? (2014) um die Auseinandersetzung mit dem Fremden vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte. In Tabula Rasa (2016), einem Tanztheaterstück für Kinder ab 8 Jahren, das in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Gunnar Seidel entstanden ist, wurde diese Thematik noch einmal aufgegriffen und bezüglich zu der Frage "Wie können wir in Zukunft Zusammenleben gestalten?" weiterentwickelt. In Stereotypen – oder wer liebt richtig? (2015), in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Tina Geißinger, ging es um die Gender-Thematik.

 

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 08.12.2016


Sprache als Türöffner

Sprachvermittler erhalten den Interkulturellen Preis


Nürnberg - Sprache als Türöffner, Sprache als Schlüssel zur neuen Heimat - Der Interkulturelle Preis des Integrationsrates der Stadt Nürnberg geht in diesem Jahr an die Sprach - und Kulturvermittler des Zentrums Aktiver Bürger (ZAB). Die Jury würdigt damit die wichtige Arbeit, die das Team für die Integration von Zuwanderern leistet.


Die ca. 100 ehrenamtlichen Sprachvermittler begleiten Neuankömmlinge etwa bei Ämtergängen, zum Arzt und zu Elterngesprächen an Schulen. Zudem hilft das Team Einrichtungen, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, solange die Sprache noch eine Barriere darstellt. Allein in diesem Jahr haben die Sprachvermittler 1.000 Stunden freiwilliger Arbeit geleistet. Um es mit einfachen Worten zu sagen: Ohne die ehrenamtlichen Übersetzer geht bei der Integration gar nichts. Die Ehrenamtlichen übersetzen mündlich und schriftlich in insgesamt 30 Sprachen. Da die Helferinnen und Helfer selbst Migrationshintergrund haben, können sie ihre Erfahrungen an die Nürnberger Neubürger weitergeben. Sie sind somit auch Kulturbotschafter, weil sie Werte und Alltagskultur der neuen Heimat vermitteln.


Die Jury des Interkulturellen Preises würdigt mit der Auszeichnung die Arbeit der Sprach -und Kulturvermittler und bestärkt das Team, die Arbeit fortzusetzen. Der Interkulturelle Preis des Integrationsrates ist mit 2.000 Euro dotiert. Er wurde 1992 erstmals verliehen und wird seit 1994 jährlich vergeben. Die Jury musste aus 24 Vorschlägen auswählen. Der Preis wird noch vor Weihnachten bei einer kleinen Feier im Rathaus übergeben.


 


 


 



30.11.2016


Lichterzug der Nürnberger Schulkinder


Nürnberg - Der Lichterzug der Nürnberger Schulkinder hat eine lange Tradition. Seit 68 Jahren organisiert das Amt für Allgemeinbildende Schulen der Stadt Nürnberg den Lichterzug. Am Donnerstag, 8. Dezember 2016, werden ab 18 Uhr rund 1 750 Schülerinnen und Schüler Nürnberger Grund-, Mittelund Förderschulen erwartet, die, angeführt vom Nürnberger Christkind Barbara Otto, mit selbst gebastelten Laternen von der Fleischbrücke am Christkindlesmarkt vorbei hinauf zur Kaiserburg ziehen.


Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Insel Schütt bauen die Großlaternen. Thema der diesjährigen Großlaternen sind klassische sternförmige Motive, die handwerkliche geometrische Muster aus dem 11. Jahrhundert neu interpretieren. Sie bilden die Spitze des Zugs und führen die Nürnberger Schulkinder zum Krippenspiel mit den Engeln der Verkündigung, Hirten und den drei Weisen aus dem Morgenland.


Auf dem Ölberg unterhalb der Kaiserburg werden Schülerinnen und Schüler der Grundschule Thoner Espan heuer das Lichterzug-Gedicht vortragen. Dort wird auch das Christkind sprechen. Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule stellen die Weihnachtsgeschichte in lebenden Bildern nach. Die Jugendherberge stellt seit vielen Jahren den Eppeleinsaal mit Foyer für Proben, Ankleiden der Gewänder, Schminken zwei Tage kostenlos zur Verfügung.


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28.11.2016


Nürnberg gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016


Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat bei einer Galaveranstaltung mit 1 200 Gästen am Freitag, 25. November 2016, in Düsseldorf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für die Stadt Nürnberg in der Kategorie der Großstädte entgegengenommen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit sechs Wettbewerben und über 800 Bewerbern ist die Auszeichnung die größte ihrer Art in Europa.

 


Auch das langjährige Engagement Nürnbergs für Integration und Bildung wurde hervorgehoben. Die ausführliche Jurybegründung kann nachgelesen werden unter nuernberg.de/imperia/md/umweltreferat/dokumente/jurybegruendung_2016.pdf.


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8. Weltweiter Malwettbewerb "Migrantenkinder malen ihre Welten: Welt(Frieden) im Dialog der Kulturen / МИР В ДИАЛОГЕ КУЛЬТУР" 

 

 

 


 

BALLETT IM DIALOG DER KULTUREN

 

 


 

 


 

 



 






Internationaler Tanz- und Ballettwettbewerb "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS" ist ein Internationaler Tanz- & Ballettwettbewerb, der seit 2012 zwei Mal jährlich im Großraum Nürnberg stattfindet. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 7 bis 25 Jahren, die ab zweimal in der Woche auf Basis der klassischen Ballettmethode eine private Ballettschule besuchen. Zum Wettbewerb sind führende Ballettschulen aus Deutschland, aus der Schweiz, Polen, Italien, Türkei, Tschechien, Ungarn und China eingeladen. Im Mai 2016  haben ca. 135 Kinder aus 18 Ballettschulen, mit 96 Tänzen an dem Wettbewerb teilgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


 


 



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