02.03.2017

 

Mit Tanz gegen Fremdenfeindlichkeit


Applaus, Applaus! Ein taktvoller Beitrag zur Integration

 

Nürnberg - An talentierten Künstlerinnen und Künstlern herrschte kein Mangel beim Internationalen Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS für die Integration", das am letzten Februar-Wochenende im Großraum Nürnberg stattfand. Seinen Höhepunkt erreichte das Festival am Samstag, 25. Februar 2017: Beim Wettbewerbskonzert in der Röthenbacher Karl-Diehl-Halle traten 21 Ballettschulen und Tanzvereine aus ganz Deutschland, Tschechien und der Schweiz auf und zeigten einen professionellen Auftritt und internationale Klasse.


Die Veranstaltung wurde von Temir Vasihov, dem 1. Vorsitzender vom JugBi e.V., eröffnet und zusammen mit Walter Gauks, dem Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (der extra aus Berlin kam!) und Aziz Vasihov (18) moderiert.


125 junge Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 6 bis 25 Jahren stellten beim "APPLAUS für die Integration" ihr Können unter Beweis und haben die Chance genutzt, im Austausch mit Gleichaltrigen und erfahrenen Künstlern und Künstlerinnen ihre Talente weiterzuentwickeln. Zugleich bestand die Möglichkeit für Choreographen, Tanzpädagogen und für das Publikum - darunter eingeladene Flüchtlingsfamilien mit Kindern - sich auszutauschen und zu vernetzen.


    

  

 


Alle Runden des Wettbewerbs waren öffentlich. Das fast sechsstündige Programm in der ausverkauften Röthenbacher Stadthalle wurde den Zuschauern in den Bereichen von Showtanz, Modern bis zum klassischen Ballett geboten. 81 Tänze mit einem großen Facettenreichtum an Techniken und Bewegungsqualitäten wurden gezeigt.


    


Das Publikum belohnte die Nachwuchskünstler mit lautem Applaus und ließ daher keine Zweifel aufkommen, dass das Festivalprojekt den Integrationsprozess durch gegenseitige Bereicherung der Kulturen nachhaltig positiv beeinflusst.


Eine Besonderheit des Projektes ist, dass der größte Teil des Festivalprogramms von jungen Russlanddeutschen und Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte aus der Metropolregion Nürnberg (unter fachkundiger Anleitung und medialer Begleitung) erarbeitet und durchgeführt wurde. In den Bereichen Veranstaltungsmanagement, Mediengestaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation wurden die Projektteilnehmenden dazu befähigt, das Festival weitgehend eigenständig durchzuführen.


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28.02.2017

 

Zehn Jahre "SCHLAU" und Partnerschaft mit Glasgow


Nürnberg - Seit zehn Jahren setzt sich das „SCHLAU“ Übergangsmanagement Nürnberg für Jugendliche und junge Erwachsene ein, die sich an der Schwelle zum Berufsleben befinden. In dieser Dekade wurden 5 604 junge Menschen auf ihrem Weg von der Schule in die Erwerbstätigkeit oder in ein weiterführendes Bildungsangebot begleitet.


Durch zielgruppenorientierte Berufsorientierung und eine profunde Unterstützung im Bewerbungsprozess wird Jugendlichen der Start ins Berufsleben erleichtert und ein wesentlicher Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region geleistet. Partner sind unter anderem die Agentur für Arbeit Nürnberg und der Freistaat Bayern. Die Nürnberger Erfahrungen wurden in den letzten drei Jahren in einem fachlichen Austausch mit Nürnbergers Partnerstadt Glasgow erweitert.


Im Mittelpunkt der strategischen Partnerschaft mit dem Erasmus+ Programms standen der Vergleich Nürnberger Strategien und Methoden an der Schwelle von der Schule in den Beruf mit Einrichtungen und Vorgehen, die in Glasgow entwickelt worden sind. Darüber hinaus geht es um Ausbau der internationalen Bildung in beiden Städten. In die Diskussion wurden neben dem Übergangsmanagement dazu auch Erfahrungen an Sekundarschulen, beruflichen Schulen und Fördereinrichtungen eingebracht. Eine ganze Reihe von bereits erfolgreichen Schüleraustauschaktionen konnte vertieft aber auch initiiert werden.

 

 


 

 

 

 


 


 


 


10.02.2017

 

Bevölkerungsvorausberechnung für Nürnberg


Wie viele Menschen werden 2026 in Nürnbergs Stadtteilen wohnen? Selbst wenn man die Zuwanderung von Flüchtlingen außer Acht lässt, könnte Nürnbergs Bevölkerung bis zum Jahr 2026 auf über 533 650 Menschen wachsen.


Dabei werden manche Stadtteile schrumpfen, manche größer werden. Das ergibt die aktuelle Bevölkerungsprognose des Nürnberger Amts für Stadtforschung und Statistik. Nicht nur für die Gesamtstadt, sondern auch für Teilgebiete der Stadt wurde aus den Trends der letzten Jahre eine Vorausberechnung erstellt. Davon handelt der Demographiebericht Teil II, den das Amt am 9. Februar 2017 vorstellte.


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02.02.2017

 

Nürnberg - Auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt
Informationsabende rund um die Bewerbung


Nürnberg bewirbt sich um den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2025" und startet in die Bewerbungsphase. Was bedeutet das für die Stadt, was für ihre Bürgerinnen und Bürger? Was kann eine Bewerbung leisten, wie läuft sie ab – und was kann sie nicht leisten? Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich bei Informationsabenden in den verschiedenen Stadtteilen, also direkt vor ihrer Haustür, bei einem Vortrag über das "kleine Einmaleins der Kulturhauptstadtbewerbung" informieren zu lassen, bevor zu einem späteren Zeitpunkt der Beteiligungsprozess startet.


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19.01.2017

 

Inge Gutbrod ist die "Künstlerin des Monats" Januar 2017 der Metropolregion Nürnberg


Das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg hat die Fürther bildende Künstlerin Inge Gutbrod zur "Künstlerin des Monats" Januar 2017 gewählt.


Die Künstlerin Inge Gutbrod ist regional und international bekannt; ihr Werk wurde mit vielen Preisen geehrt. Die experimentierfreudige Künstlerin, die einst die Nürnberger Akademie der Bildenden Künste als Meisterschülerin der Malklasse von Prof. Werner Knaupp im Jahr 1988 absolvierte, entdeckte in der Folgezeit die Materialien Wachs und Paraffin als ausdrucksstarkes Medium für ihre Arbeiten.


Die eigentümliche Konsistenz und Verarbeitbarkeit von Wachs machte Gutbrod zur Ausgangsbasis ihres daran anknüpfenden Formenvokabulars, das sie einerseits in Einzelobjekten, dann wieder in seriellen Arbeiten oder in großzügig gestalteten Rauminstallationen vorstellte.


Rückblickend lassen sich die Arbeiten Gutbrods, die sie mit dem Material Wachs schuf, als "work in progress" darstellen. Die Chronik ihrer Werkgruppen zeigt eindrucksvoll, wie sie dem Material mehr und mehr Nuancen an Ausdrucksmöglichkeiten abringt und das Material in spezifisch gewählte Interaktionen mit Farbe, Licht, Form und Raum bringt.


Das leicht schmelzbare Material ließe sich in unendliche viele Formen und Kombinationen gießen und addieren. Gutbrod zeigt jedoch bereits innerhalb der ersten Werkphasen, wie streng und kalkuliert sie Wachs und Paraffin einsetzt, um der Verführung der Beliebigkeit zu entrinnen.


Ob sie sich nun mit Farbmodulationen und Fragen von Lichtführungen beschäftigt oder ganze Räume durch situative Kontextgruppen verwandelt, immer ist eine gewisse sinnliche Ausgewogenheit zu spüren, die behutsam Gewichtungen zwischen Skulptur und Umraum schafft. So oszillieren ihre Werke zwischen Kleinplastik, freistehender Objektkunst und Resonanzräumen, sehr unterschiedlich proportioniert und dimensioniert. Den in langen Arbeitsprozessen folgenden Endprodukten steht bei der öffentlichen Präsentation im besten Fall ein ebenso empfindsam, behutsam fragender Betrachter gegenüber, der mehr als nur einen Körper-Sinn braucht, um die Werke in deren Mehrdimensionalität zu erfassen.


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13.01.2017

 

Berufsinformationsveranstaltung zum Berufsbild "Fremdsprachenkorrespondent/in"


Nürnberg – Fürther Str. 212, Gebäude B1. 2. OG am 23.02.2017


Nürnberg - Die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe der bfz gGmbH Nürnberg veranstaltet am Donnerstag, den 23.02.2017 von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung über die Berufsausbildung zum/r "staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondent/in".


Mit dem Vorliegen des Mittleren Bildungsabschlusses durch einen Schulabschluss oder einen Berufsabschluss, kann man an unserer Berufsfachschule in zwei Jahren die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent mit der ersten Sprache Englisch und in einer zweiten Sprache (Russisch, Spanisch, Italienisch, Französisch oder Türkisch) absolvieren.


Die Schüler/innen, die meistens ein Alter zwischen 17 und 30 Jahren haben, sind in der Regel BAföG-berechtigt und erhalten eine staatliche Unterstützung.


Die Ausbildung zum/r Fremdsprachenkorrespondent/in bietet zahlreiche berufliche Möglichkeiten als Sachbearbeiter/in im Außenhandel (Import/Export), bei Speditionen und in internationalen Unternehmen. Auch im Hotelgewerbe und in der Tourismusbranche haben unsere Absolventen Berufsaussichten. Es steht den Abschlussschüler/innen offen, sich als Fachlehrer/innen oder als Übersetzer und Dolmetscher weiterzubilden.


 

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8. Weltweiter Malwettbewerb "Migrantenkinder malen ihre Welten: Welt(Frieden) im Dialog der Kulturen / МИР В ДИАЛОГЕ КУЛЬТУР" 

 

 

 


 

BALLETT IM DIALOG DER KULTUREN

 

 


 

 


 

 



 






Internationaler Tanz- und Ballettwettbewerb "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS" ist ein Internationaler Tanz- & Ballettwettbewerb, der seit 2012 zwei Mal jährlich im Großraum Nürnberg stattfindet. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 7 bis 25 Jahren, die ab zweimal in der Woche auf Basis der klassischen Ballettmethode eine private Ballettschule besuchen. Zum Wettbewerb sind führende Ballettschulen aus Deutschland, aus der Schweiz, Polen, Italien, Türkei, Tschechien, Ungarn und China eingeladen. Im Mai 2016  haben ca. 135 Kinder aus 18 Ballettschulen, mit 96 Tänzen an dem Wettbewerb teilgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


 


 



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