27.07.2017


"Finanzpolitisches Frühstück" mit Staatssekretär Jens Spahn


Nürnberger Banken und Versicherungen im Gespräch mit der Politik



Nürnberg - Beim gemeinsamen Frühstück am Donnerstag, 20. Juli in den Räumlichkeiten des Wirtschaftsrathauses in Nürnberg tauschten sich Experten aus Politik und Wirtschaft über aktuelle Themen der Finanz- und Steuerpolitik aus.


Zahlreiche Vertreter der regionaler Finanzinstitute folgten der Einladung des Nürnberger Bundestagsabgeordneten Michael Frieser MdB. Als besonderen Gast und Fachmann auf dem Gebiet Finanzpolitik konnte Frieser den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Jens Spahn MdB, begrüßen. Er kam auf Einladung von Michael Frieser extra aus Berlin, um sich in einer großen Runde mit der hiesigen Banken- und Versicherungsbranche auszutauschen.

 

Auf der Agenda standen Themen wie die Regulierung im Zuge der Niedrigzinspolitik der EZB, Maßnahmen gegen Blasenbildung an den Finanzmärkten, grenzüberschreitende Aspekte der Steuerpolitik, sowie Fragen der Regulierung kleinerer mittelständischer Banken. Spahn positionierte sich klar zu dem kürzlich verabschiedeten Bayernplan.

 

Nach kurzen Statements der Politiker entwickelten sich zahlreiche informative, aber auch sehr spezifische Diskussionen, wie in Zukunft auf unerwartete Ereignisse und unvorhergesehene Entwicklungen reagiert werden muss und was die Politik schon im Voraus durch gezieltes Handeln bewirken kann.





 

 

27.07.2017

 

Goldbach Werkstatt erhält Inklusionspreis des Bezirks Mittelfranken


Inklusionsprojekt aus Nürnberg ausgezeichnet


Die Goldbach Werkstatt Nürnberg gGmbH erhält für ihr Projekt "Selbstverständlich Miteinander, berufliches Tandem" den Inklusionspreis des Bezirks Mittelfranken. Die Auszeichnung, der Bezirk heuer erstmals verleiht, soll Projekte oder Angebote würdigen, welche die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung nachhaltig und konkret verbessern und einen spürbaren Beitrag zur Teilhabe und zur Inklusion leisten.


Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Es wurden insgesamt 41 Vorschläge eingereicht. Bewerben konnten sich sowohl Organisationen und Einrichtungen als auch Firmen und Einzelpersonen.

 

Ausbildungspartner sind die Kindertagesstätte "Haus für Kinder" in der Urbanstraße und der Naturkostladen "Bio in Zabo". Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten können so voneinander und miteinander lernen. Kinder, Eltern, Erzieher sowie Mitarbeiter und Kunden sollen das "berufliche Tandem" als Kompetenzteam erfahren.


Preisverleihung im September


Vergeben wird der Preis am 13. September im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg. Am Fachtag Inklusion, den der Bezirk Mittelfranken am Freitag, 13. Oktober im Berufsbildungswerk Bezirk Mittelfranken Hören, Sprache, Lernen in Nürnberg organisiert, stellt die Goldbach Werkstatt Nürnberg ihr Projekt vor.


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02.07.2017

 

Zentrum für Gesundheitsförderung Nürnberg auf dem 23. Gesundheitsmarkt

 

Nürnberg - Am Samstag, 1. Juli 2017 war es wieder soweit. In Nürnberg vor der Lorenzkirche und entlang der König- und Karolinenstraße fand der mittlerweile

23. Gesundheitsmarkt statt. Mit Forum der Selbsthilfegruppen, Informationen

und zahlreichen Aktionen.

 

An rund 70 Ständen informierten Nürnberger Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, soziale Vereine und Verbände über ein breites Themenspektrum rund um ein gesünderes, aktiveres Leben, darunter war auch Zentrum für Gesundheitsförderung Nürnberg e.V. (GZN).


Trotz regnerischem Wetter kamen viele Interessierte an den GZN-Infostand in der Nürnberger Fußgängerzone. In vielen Gesprächen konnte das Info-Team die Besucher zu auf die Gesundheit bezüglichen Themen informieren, aufklären und beraten.


"Unseres Team stand den Passanten mit ihren Fragen wie beispielsweise "Beratung zu zahnärztlichen Leistungen", "Aktivitäten zur Gesunderhaltung", "Eltern-Kind-Trainings", aber auch "Berufliche Unterstützung und Begleitung" zur Verfügung", berichtet die Vereinsvorsitzende Oxana Strobel. "Der Gesundheitsmarkt ist für uns unter anderem ein wichtiges Podium, unsere mehrsprachige Beratungsangebote, die wir im Haus der Heimat Nürnberg in Langwasser bieten, einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", so Strobel.


Für Unterhaltung zu Beginn des Gesundheitsmarkts sorgte das internationale Taekwondo-Black-Belt-Center Nürnberg mit einer Taekwondo-Vorführung.


Der Gesundheitsmarkt Nürnberg findet jährlich statt und wurde von der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen Nürnberg Kiss und dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis GesundeStädte-Netzwerk Nürnberg und der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Stadt Nürnberg organisiert. Dem diesjährigen Themenschwerpunkt "Älter werden mit seltenen Erkrankungen -Einzelkämpfer oder Teamarbeit", widmete sich das Gesundheitsamt in einem Gespräch mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Selbsthilfe.

 

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15.06.2017

 

Mittelfranken bei Gedenkzeremonien in Tulle und Oradour


Mit Bezirkstagspräsident Richard Bartsch an der Spitze hat die mittelfränkische Delegation an Gedenkzeremonien in Tulle und Oradour teilgenommen.



Mittelfränkische Delegation nahm an Gedenkfeier in Tulle teil


Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Richard Bartsch, die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß und der Beauftragte für Jugend und Sport, Bezirksrat Peter Daniel Forster waren dabei, als der frühere französische Staatspräsident François Hollande mit Tausenden von Tuller Bürgern beim Gang durch die Stadt der Opfer des SS-Massakers vor 73 Jahren gedachte.


In der heute rund 16.000 Einwohner zählenden Stadt, in der Hollande von 2001 bis 2008 Bürgermeister war, hatte die SS-Panzerdivision "Das Reich" 1944 ein Massaker verübt. 99 Männer öffentlich hingerichtet und viele in Konzentrationslager deportiert. Darunter auch der Vater des langjährigen 2. Bürgermeisters und Generalrates aus Tulle. Er kam in das KZ-Hersbruck und verstarb dort im Frühjahr 1945.


Bei der Gedenkfeier in Tulle legten der deutsche Generalkonsul Wilfried Krug und der Mittelfrankens Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zusammen einen Kranz am Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer nieder.


Die Trauerfeier beginnt in Bahnhofsnähe Dann gehen die Menschen zum Mahnmal vor die Stadt Gespräche mit dem früheren Staatspräsidenten   Kranzniederlegung



Gedenken an Opfer der SS in Oradour

 

Am Ehrenmahl bei der neuen Kirche Der Trauerzug führt durch das Ruinendorf 


Jedes Jahr wird am 10. Juni im kleinen französischen Dorf Oradour der 642 Menschen gedacht, die vor 73 Jahren bei einem Massaker der Waffen-SS ums Leben kamen. Anlässlich des 73. Jahrestags fand am Samstag, 10. Juni 2017 eine Gedenkfeier an der heutigen Erinnerungsstätte statt. Bei der Gedenkfeier war auch der neue französische Staatspräsident Emmanuel Macron zu Gast, in Begleitung von 500 Kindern aus ganz Frankreich. Macron besuchte die historischen Orte und nahm sich viel Zeit für die Menschen vor Ort.


 

Der französische Präsident kommt mit den Kindern an   Begrüßung Bezirkstagspräsident Richard Bartsch im stillen Gedanken Gruppenbild mit der deutschen Delegation

 


Bei heißen Temperaturen kamen über 2000 Menschen zusammen. Auch der deutsche Botschafter Nikolaus Meyer-Landrut und Generalkonsul Wilfried Krug waren mit dabei.


Bezirkstagspräsident Richard Bartsch legte für den BEZIRK MITTELRANKEN eine Kranz am Ehrenmal nieder. "Ein bewegender Tag. Mit Überlebenden, Angehörigen und dem Volk", so Bartsch.



Historischer Hintergrund


Im westfranzösischen Dorf Oradur hatten Soldaten eines Waffen-SS-Panzerregiments am 10. Juni 1944 fast alle Dorfbewohner ermordet und setzten ihre Häuser in Brand. 642 Menschen kamen damals ums Leben, darunter 247 Kinder. Das Dorf wurde völlig zerstört. Einen Tag zuvor hatte eine Einheit der gleichen Division bereits in Tulle 99 zivile Geiseln erhängt. Die Orte wurden zu einem Symbol für Nazi-Kriegsverbrechen.

 

 

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14.06.2017



Ballett baut Brücken

 

Internationales Tanztreffen der Jugend "APPLAUS

für die Integration"

 

 


Fürth/Nürnberg - Mit einer glanzvollen Abschlussgala in der Stadthalle Fürth ging am Sonntag, 4. Juni die APPLAUS-Festivalsaison-2017 in der Metropolregion Nürnberg zu Ende. Gleich wurden die Termine für APPLAUS-2018 genannt: 17. Februar und 19.- 20. Mai 2018.


Kulturelle Vielfalt im Mittelpunkt


Der festliche Gala-Abend war einer der Höhepunkte des Festivals, bei dem interkulturelle Begegnung, Integration und gegenseitige kulturelle Bereicherung durch Tanz und Kunst im Mittelpunkt standen. Über 300 jungen Tänzerinnen und Tänzer aus allen Teilen Deutschlands, sowie aus Tschechien, der Schweiz, Georgien und Weißrussland nahmen am diesjährigen APPLAUS-Tanzwettbewerbe im Februar und Juni teil.



Auf der großen Bühne der Stadthalle Fürth traten die APPLAUS-Preisträger gemeinsam mit Solisten des Prager "Bogema Ballett" Rosa Maria Pace und Gaëtan Pires auf, die einen Tag davor in der Jury saßen. Moderiert wurde der Abend von Walter Gauks, Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. (Berlin), Temir Vasihov, Vorsitzenden des Vereins JugBi e.V. (Nürnberg), Schauspielerin Julia Gorr (Berlin) und Balletttänzerin Christina Streich (Nürnberg).


Viele Überraschungen und ein Luftballon-Feuerwerk


Die Gäste erlebten unter dem Festivalmotto "APPLAUS für die Integration" einen unterhaltsamen Abend mit viel Highlights und Überraschungen". Die faszinierende 180-minütigen Vorführungen hielten alle Zuschauer in Atem. Den feierlichen Abschluss des Festivals bildete das goldene "Luftballons-Feuerwerk", das nicht nur die jüngsten Teilnehmer begeisterte.


 

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16.05.2017


Freude im Rathaus über neue Uni in Nürnberg


Im Anschluss an die heutige Sitzung des Bayerischen Kabinetts in Feuchtwangen hat Ministerpräsident Horst Seehofer mitgeteilt, dass Nürnberg eine eigene, neue Universität bekommen werde.


Dazu erklärt Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly in einer ersten Reaktion: "Das ist eine sehr schöne Nachricht für unsere Stadt, über die man sich nur freuen kann. Mit der heutigen Entscheidung des Ministerpräsidenten und des Bayerischen Kabinetts ist eine Reihe von offenen Fragen, die in den vergangenen Wochen noch im Raum standen, geklärt. Die Stadt freut sich auf dieses Projekt und wird gemeinsam mit dem Freistaat Bayern mit voller Kraft daran arbeiten, dass in Nürnberg in absehbarer Zeit eine eigene Universität geschaffen wird. Dies stärkt den Standort Nürnberg in vielerlei Hinsicht."


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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 


 

Interaktive Ausstellung "Bayern ist Vielfalt"