08.01.2018

 

Ausstellung zu Albert Speer wandert durch Deutschland


Nürnberg - Die Ausstellung "Albert Speer in der Bundesrepublik - vom Umgang mit deutscher Vergangenheit" endete am 6. Januar nach über acht Monaten " im Dokumentationszentrum ehemaliges Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Aufgrund des großen Erfolgs wird eine eigens produzierte kleinere Version der Ausstellung zwischen 2018 und 2019 auch an weiteren Standorten in Deutschland gezeigt werden.


Fast 30 000 Besucherinnen und Besucher haben die Schau im Nürnberger Dokuzentrum gesehen, die auch ein starkes Medienecho in der Bundesrepublik und im Ausland erhielt. Ein großzügiger Zuschuss der Stiftung Mercator, Essen, ermöglicht nun die Herstellung einer adaptierten Version der Ausstellung, die dann in den beiden nächsten Jahren aufgrund verschiedener Nachfragen durch Deutschland wandern wird. Als Standorte zugesagt beziehungsweise in Planung sind das NS-Dokumentationszentrum in Prora auf Rügen, ein Ausstellungsort in Berlin, das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg, das ElDe-Haus in Köln sowie das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum.

 

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Neujahrsgruß von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

 


 

Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,


beim Blick zurück hätte ich gerne einmal gesagt: Im vergangenen Jahr war in Nürnberg, Deutschland und aller Welt alles in bester Ordnung, so könnte es weitergehen. Doch natürlich ist das leider auch 2017 nicht der Fall gewesen. In Syrien ist der Krieg immer noch nicht vorbei. Wir schauen auf Konflikte in aller Welt, auf die Vertreibung der Rohingyas in Myanmar, es gibt Dürrekatastrophen, Überschwemmungen und Terror, auch bei uns. Vor wenigen Tagen erst haben wir uns schmerzlich des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz erinnert, der sich zum ersten Mal jährte.

 

Natürlich gibt es auch schöne Nachrichten. In Deutschland gibt es so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wie noch nie. Wir sind in einem Wirtschaftsaufschwung, der seit bald zehn Jahren anhält. Und es gab seit fast 30 Jahren nicht so wenige Arbeitslose wie Ende 2017. Ist deshalb schon alles gut? Leider nicht. Auch in unserer Stadt, in Deutschland, sind manche Menschen verunsichert, wenn sie nach vorne schauen. Wie wird es uns in Zukunft gehen? Wird es unseren Kindern noch so gut gehen wie uns? Kann die schnelle Veränderung der Welt nicht dazu führen, dass wir unsere Identität verlieren und wir uns zuhause nicht mehr wohlfühlen? Diese Verunsicherung war auch rund um die Bundestagswahl zu spüren und sie hat leider das Ergebnis in gewisser Weise mitgeprägt.


Wir müssen den Menschen, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens fühlen, Sicherheit geben. Auch in Nürnberg wächst die Armutsgefahr, gibt es arme Kinder. Ich finde, in einem der reichsten Länder der Welt dürfte es kein einziges armes Kind geben. Auch wenn wir im Rathaus weder die Steuergesetze noch die Regelsätze von Hartz IV beeinflussen können: Wir müssen uns um die Kinder kümmern, damit sie nicht schon im Alter von 6 oder 7 Jahren die rote Karte gezeigt bekommen, sondern dass sie stattdessen erfahren: "Wir nehmen euch mit, ihr seid Teil unserer Gesellschaft!"


Gleichzeitig muss in Nürnberg – wie überall in Deutschland – investiert werden in das "Management der wachsenden Stadt". Nürnberg hat bald 535 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das bedeutet: mehr Wohnungen, mehr Kindergärten, mehr Schulen. Und jede Bürgerin und jeder Bürger braucht natürlich auch "ein bisschen" Sportplatz und Freizeitfläche. Da Nürnberg ohnedies schon sehr dicht bebaut ist, müssen wir das Grün, das wir haben, noch mehr pflegen und aufwerten, Straßenbäume pflanzen, auch wenn sie mal einen Parkplatz kosten, kleine Grünflächen in Frischluftschneisen weiterentwickeln. Wenn wir in Schulen und Kitas investieren, ist das auch immer ein Stück Investition in Gerechtigkeit – in mehr Bildungsgerechtigkeit für die Kleinen, in mehr Chancen für Eltern oder für alleinerziehende Mütter und Väter zu arbeiten und trotzdem ihre Kinder gut betreut zu wissen.

 

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16.12.2017

 

Wally und Paul Schmidt sind die "Künstler des Monats" Dezember 2017 der Metropolregion Nürnberg

 


Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat die FigurentheaterSchauspieler Wally und Paul Schmidt zu "Künstlern des Monats" Dezember 2017 gewählt.



Theater Salz+Pfeffer ist die Heimat von zeitgenössischem Figurentheater in Nürnberg. In nur "40 Tagen" wurde 1997 das ehemalige geschichtsträchtige Filmtheater Kali zum Theater für Puppen umgebaut. Neben den vielen bekannten und unbekannten Namen bei Gastspielen und Regisseuren sind zwei Personen hauptsächliche Motoren, Drahtzieher und Impulsgeber des Theaters Salz+Pfeffer: die regionalbetonten Figurentheater-Schauspieler Wally und Paul Schmidt, die aber weltweit mit ihrem Spiel überzeugen.


Damals ohne festes Theater, waren sie auf rund 300 Gastspielen unterwegs. "Die Zeit war reif", resümiert Wally heute. In der Szene bewegte sich viel, nicht zuletzt dem großartigen Kulturreferenten Herman Glaser und dem kürzlich verstorbenen Kulturamtsleiter Michael Popp und der jetzigen Kulturpolitik der Stadt Nürnberg ist es zu verdanken, die diese Unterstützung ermöglichten und ermöglichen. Das Theater Salz+Pfeffer wird auch vom Bezirk Mittelfranken und dem Freistaat Bayern unterstützt.


Im Theater Salz+Pfeffer haben Wally und Paul Schmidt eine Heimat gefunden, die sie noch mehr nach richtigen Geschichten, richtigem Material und passenden Menschen umtriebig suchen und ausprobieren ließ und lässt. Präsent wie auf der Bühne, sind beide in jedem Gespräch, in jeder Verfolgung gesellschaftlichen Wandels. "Was geht?" und "es geht doch viel mehr!" - dieser Leidenschaft folgen beide, und ließen den Traum eines Theaters zur realen Profibühne verwirklichen. Es ist eine wohl reflektierte Handlungsebene im Bereich von der Auswahl von Geschichten, Figuren, Menschen und Aktionen, die sich stimmig, überzeugend und authentisch in einem ganz besonderen Spielplan spiegeln.


 

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15.12.2017


Übergangsklassen im Sternenhaus Nürnberg

Nürnberg - Das Amt für Kultur und Freizeit (Kuf) veranstaltet am Dienstag, 19. Dezember 2017, für Schülerinnen und Schüler aus Übergangsklassen eine kostenlose Vorstellung im Sternenhaus im Heilig-Geist-Spital.


Die Einladung ermöglicht die wbg Nürnberg, damit sich auch Kinder aus anderen Ländern, die erst kurze Zeit in Deutschland sind, am kulturellen Programm des Sternenhauses erfreuen können. Dazu hat das Kuf Kinder aus allen Nürnberger Grundschulen mit Übergangsklassen eingeladen. Über 200 Kinder, die aus Ländern wie Syrien, Rumänien oder dem Irak nach Nürnberg kamen, erleben so Kultur und Unterhaltung in der Vorweihnachtszeit.

 

 

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6.12.2017

 

Verkaufsstart für den EntdeckerPass 2018: Auf Entdeckungstour durch die Metropolregion


Über 130 tolle Ausflugs-Ideen zu Weihnachten schenken


Ein Weihnachtsgeschenk an dem man das ganze Jahr Freude hat – das ist der EntdeckerPass der Metropolregion Nürnberg. Kultur, Sport oder Abenteuer – für jedes Alter und jeden Geschmack ist etwas dabei. Bei über 130 Akzeptanzstellen von Kitzingen bis Weißenburg und von Sonneberg bis an die tschechische Grenze gibt es gegen Vorlage des Passes freien oder stark ermäßigten Eintritt.


Wechselnde Partner machen den Pass jedes Jahr aufs Neue interessant. Erstmals dabei ist beispielsweise das Sommernachtsfest in der Bayreuther Eremitage. Es gilt als eines der romantischsten Feste Frankens. An der Abendkasse kostet der Eintritt 19 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Gegen Vorlage des Passes gibt es eine 50-prozentige Ermäßigung. Neue Akzeptanzstellen sind ebenfalls die Sternwarte in Neumarkt in der Oberpfalz, das Haus der Natur in Goldisthal, das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach a.d. Saale, das Kultur- und Militärmuseum in Grafenwöhr sowie die "ELIAS Glashütte" in Lauscha und das Deutsche Schiefertafelmuseum in Ludwigsstadt.


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Festakt auf Kaiserburg Nürnberg

Landesgruppe Bayern Landsmannschaft der Deutschen aus Russland feiert 60. Jubiläum - "Ohne Herkunft, keine Zukunft"

 

 


 

 



 


 


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8. Weltweiter Malwettbewerb "Migrantenkinder malen ihre Welten: Welt(Frieden) im Dialog der Kulturen / МИР В ДИАЛОГЕ КУЛЬТУР" 

 

 

 


 

BALLETT IM DIALOG DER KULTUREN

 

 


 

 


 

 



 




 


 

Internationales Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS für den Dialog der Kulturen": Unter diesem Jahresmotto findet im Februar und Mai 2018 in der Metropolregion Nürnberg das 3. Internationale Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS" statt. Vielfältige Veranstaltungen, Workshops, Ballett-Masterklassen und Mitmachaktionen begleiten dieses Motto auf Winter- und Sommerausgaben des Festivals und "RESONANZ" ist als Mediapartner wieder mit dabei.


Infos unter: applaus-info.de


 

  



 

 





 

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