09.11.2016


Weikersheim verlängert Partnerschaft

 

Konzessionsvertrag über 20 Jahre abgeschlossen

 

Die Stadt Weikersheim hat ihre Partnerschaft mit der Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG  um bis zu 20 weitere Jahre verlängert: Am 9. November unterzeichneten Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger, und Volker Hofmann, Geschäftsführer der ÜWS, den neuen Konzessionsvertrag.

 

Mit Weikersheim hat sich in diesem Jahr bereits die siebte Kommune für einen Konzessionsvertrag mit der ÜWS entschieden.

 

Der Konzessionsvertrag gestattet der ÜWS, im öffentlichen Raum Stromnetze zu bauen und zu betreiben, wofür die Gemeinde eine gesetzlich festgelegte Konzessionsabgabe erhält.

 

Die ÜWS wird während der Vertragslaufzeit die Stromversorgung weiterhin im Interesse der Kunden sicherstellen und bei allen Fragen rund um die Energieversorgung zur Seite stehen.

 

Im Rahmen der Konzessionsverträge errichtet, dokumentiert und betreut die ÜWS das Leitungssystem und unterstützt die weitere kommunale Entwicklung.

 


Foto: vorne v.l. Volker Hofmann, Geschäftsführer ÜWS, Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger, Fred Scholz von ÜWS hinten v.l.: Melanie Dietz, Stadt Weikersheim, und Volker Laudien, Vertreter des Netzbetreibers Main-Donau Netzgesellschaft / Bildquelle: © ÜWS

 




 


 



08.11.2016

 

Schüler lesen über rassistische Propaganda


Nürnberg - Unter dem Titel "Am deutschen Wesen mag die Welt genesen?" lesen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Hilpoltstein aus dem von Gerhard Jochem bearbeiteten Buch „Blutvergiftung. Rassistische NSPropaganda und ihre Konsequenzen für jüdische Kinder und Jugendliche in Nürnberg". Die Leseinszenierung findet statt am Sonntag, 13. November 2016, um 14.30 Uhr im Stadtarchiv Nürnberg, Marientorgraben 8. Sie begleitet die Ausstellung "Schalom Melanchthon. Schicksale am Melanchthon-Gymnasium nach 1933" im Stadtarchiv. Der Eintritt ist frei.


Anhand der im Buch veröffentlichten Quellen – persönliche Erinnerungen, Briefe, Gedichte, Tagebucheinträge und Aktenstücke – wird die rassistische NS-Propaganda an den Nürnberger Schulen veranschaulicht. Hierbei kommen eine Schülerin, ein Schüler und als Lehrer Fritz Fink, der von 1935 bis zum Kriegsende 1945 als hauptamtlicher Stadtschulrat in Nürnberg tätig war, zu Wort.

 

 


 

 

 

03.11.2016

 

Große Trauer um Sonnenclown Oleg Popov

 

Egloffstein (nf) - Der berühmteste Clown der Welt ist tot. Am Abend des vergangenen Mittwochs ist Oleg Popov im Alter von 86 Jahren abends für immer eingeschlafen. Wie russische Agenturen und der Russische Staatscircus melden, starb der Star während einer Tournee im südrussischen Rostow am Don. Bis zuletzt hat er für seinen Zirkus gearbeitet und mit seiner Frau Gabriele in Egloffstein gelebt.


In Egloffstein hat unterdessen ein wahrer Boulevard-Medienrummel eingesetzt. Wie aus Egloffstein berichtet wurde, musste Bürgermeister Stefan Förtsch sogar die Auffahrt zu Popovs Haus sperren lassen, weil Fotografen ohne Rücksicht versucht haben, vom Inneren des Hauses Bilder zu schießen.


 

Auch als Sonnenclown bekannt, zauberte Oleg Popov mehr als 60 Jahre lang ein Lächeln in die Gesichter seiner großen und kleinen Zuschauer. Sein Stil war eine einzigartige Mischung aus verträumter Poesie und zauberhafter Komik.

 

 

 


 

Oleg Popov privat: Von 1952 bis 1990 war Oleg Popov mit der Geigerin des Zirkusorchesters Alexandra verheiratet. 1990 starb "seine Sanja" an Krebs. Oleg’s Tochter Olga ist ausgebildete Seiltänzerin, tritt aber nicht mehr im Zirkus auf.


1991 heiratete Oleg Popov Gabriela Lehmann und zog nach Deutschland um. Seine deutsche Frau war 32 Jahre jünger als er. Gabriela gab ihren Beruf als Apothekerin auf, lernte Russisch, Jonglieren und Tanzen. Sie begleitete Oleg Popov bei den Tourneen des Grossen Russischen Staatscircus. Oleg Popov und Gabriela wohnten auf ihrem Bauernhof in Bayern in der Nähe von Nürnberg.

 

Seinen Abschied aus der Manege in Deutschland feierte der Clown Oleg Popov mit der Jubiläumstour 2011 des Grossen Russischen Staatscircus.


 


 

 

Eine Trauerfeier wird es in Russland geben, entschieden ist nach Gerüchten noch nicht, wo der berühmte Künstler bestattet werden soll. Geht es nach dem Wunsch Popovs, ist seine letzte Ruhestätte Egloffstein.





 


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