03.06.2019

 

Von Herkunft bis Geschmack: Regionale Köstlichkeiten im Test


Jury bewertete über 250 Einreichungen zum 2. Spezialitätenwettbewerb der Metropolregion Nürnberg / Offizielle Prämierung auf der Consumenta im Oktober



Das Interesse am 2. Spezialitätenwettbewerb der Metropolregion Nürnberg ist groß. Über 250 regionale Spezialitäten gehen ins Rennen um den Titel "Unsere Originale". Eine hochkarätig besetzte Jury hat bei ihrer Sitzung in Kulmbach die Gewinnerinnen und Gewinner ausgewählt.


Etwa vier Stunden nahm sich die Jury Zeit für die Verkostung, die in der Koch- und Backschule der Museen im Kulmbacher Mönchshof stattfand. Dem 17-köpfigen Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Fachleute aus der Gastronomie und den Medien an. Mitglieder der Jury waren unter anderem Klaus-Peter Söllner, Sprecher des 2. Spezialitätenwettbewerbs und Landrat des Landkreises Kulmbach, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Simon Reitmeier, Geschäftsführer Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung sowie Dr. Daniela Hüttinger, Geschäftsführerin Hotel Drei Raben, und Georg Körfgen, Redaktionsleiter Region und Bayern des Medienpartners Nürnberger Nachrichten.


Die Jurorinnen und Juroren schlemmten sich durch die Region: 257 Einreichungen wurden für das Kulmbacher Finale zugelassen. Die meisten Wettbewerbsbeiträge stammen aus dem Landkreis Nürnberger Land (19). Die Landkreise Roth, Neustadt a. d. Waldnaab und Kitzingen steuerten jeweils 16 Einreichungen bei. Aus dem Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim kamen 15 KandidatInnen.


 

 Die Palette der eingereichten regionalen Spezialitäten ist sehr umfangreich und spiegelt das in der Metropolregion noch fest verankerte Lebensmittelhandwerk wieder: besonders stark vertreten sind Fleisch- und Wurstwaren sowie herzhafte und süße Backwaren. Die eingereichten Bewerbungen zeigen auch Wein- und Bierfranken. Auch viele Obst- und Streuobstprodukte, Würzen, Öle, Sirups, Aufstriche und Honig sind Anwärter auf den Titel "Unsere Originale". Käse ist hingegen nicht ganz so stark vertreten. Alle Einreichungen mussten unter anderem die Leitlinien der Regionalkampagne "Original Regional" erfüllen: Die Herstellung der Produkte hat zum überwiegenden Teil in der Metropolregion zu erfolgen, die Grund- und Rohstoffe müssen zu 80 Prozent aus der Region stammen. Idealerweise sollen die Produkte einen Bezug zu regionalem Brauchtum aufweisen und die Kulturlandschaft fördern.


Anhand dieser Kriterien hat die Jury in Kulmbach die Gewinner des 2. Spezialitätenwettbewerbs gekürt. Im Schnitt wählte die Jury in jeder Kategorie die Hälfte der Bewerber als Gewinner aus. Die Siegerinnen und Sieger werden in die "Kulinarische Landkarte" der Metropolregion aufgenommen, die als Print- und Online-Publikation einen Überblick über die Schätze der regionalen Kulinarik gibt. Im Vergleich zur ersten Auflage wird die Karte umfangreicher und mit mehr Produkten aus der Region bestückt.


Allerdings müssen die Jurorinnen und Juroren noch Stillschweigen über ihre Entscheidung bewahren. Das Geheimnis wird erst im Herbst gelüftet, wenn "Unsere Originale" ihren großen Auftritt auf der Consumenta haben. Am Samstag, 26. Oktober werden auf der Verbrauchermesse im Nürnberger Messezentrum die Gewinnerinnen und Gewinner des 2. Spezialitätenwettbewerbs bekanntgegeben. Bei diesem festlichen Anlass wird auch die neue "Kulinarische Landkarte" der Metropolregion vorgestellt.


Wen jetzt die Neugier packt, der kann heute schon selbst auf kulinarische Entdeckungstour gehen: In der Anbietersuche von Original Regional sind zahlreiche Spezialitäten aufgelistet. Darunter finden sich auch die Anwärter auf den Titel "Unsere Originale". Der Spezialitätenwettbewerb wird im Rahmen der Regionalkampagne "Original Regional" umgesetzt. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter unsereoriginale.de oder unter dem Kampagnen-Hashtag #UnsereOriginale.

 

 

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