08.01.2018

 

Ausstellung zu Albert Speer wandert durch Deutschland


Nürnberg - Die Ausstellung "Albert Speer in der Bundesrepublik - vom Umgang mit deutscher Vergangenheit" endete am 6. Januar nach über acht Monaten " im Dokumentationszentrum ehemaliges Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Aufgrund des großen Erfolgs wird eine eigens produzierte kleinere Version der Ausstellung zwischen 2018 und 2019 auch an weiteren Standorten in Deutschland gezeigt werden.


Fast 30 000 Besucherinnen und Besucher haben die Schau im Nürnberger Dokuzentrum gesehen, die auch ein starkes Medienecho in der Bundesrepublik und im Ausland erhielt. Ein großzügiger Zuschuss der Stiftung Mercator, Essen, ermöglicht nun die Herstellung einer adaptierten Version der Ausstellung, die dann in den beiden nächsten Jahren aufgrund verschiedener Nachfragen durch Deutschland wandern wird. Als Standorte zugesagt beziehungsweise in Planung sind das NS-Dokumentationszentrum in Prora auf Rügen, ein Ausstellungsort in Berlin, das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg, das ElDe-Haus in Köln sowie das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum.

 

Albert Speer (1905 - 1981) war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. 1946 wurde er wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung am 1. Oktober 1966 aus dem Gefängnis in Berlin-Spandau konnte Speer durch zahlreiche Interviews und Publikationen seine bei Kriegsende entworfene und weiter ausformulierte Legende in die Öffentlichkeit tragen: Er hätte von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst und sei, von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten. Im Mittelpunkt der Ausstellung zu Albert Speer steht die Frage, warum Speers Geschichten in der BRD so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fanden - auch noch, als die Forschung vieles längst widerlegt hatte.


Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin erarbeitete Ausstellung ist seit längerem die erste Produktion des Dokumentationszentrums Nürnberg, die auch in anderen Städten gezeigt wird.



(Foto) Speer im Blitzlicht bei seiner Entlassung, 1966. Bildnachweis: Deutsches Historisches Museum






 

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