07.12.2016


200 Jahre auf der Bühne –

Die Zaubernuss. Die Geschichte des Nussknackers


Von Marina Abramova


 














Das Märchen "Nussknacker und Mausekönig" ist auch bei den russischen Kindern sehr beliebt. Besonders in Adventszeit, wenn draußen kalt ist und jedes Kind auf die Zauberei wartet, wird das Märchen gerne gelesen, aber auch getanzt, gespielt und gesungen. Und das schon seit 200 Jahren!


Anlässlich des Jubileums diesen bekanntesten und beliebtesten Märchen von E.T.A. Hoffmann präsentiert das Moskauer Puppentheater das Theaterstück "Die Zaubernuss. Die Geschichte des Nussknackers" sowie eine Ausstellung, die sich an eine breite Öffentlichkeit wendet. Denn das Theaterstück "Die Zaubernuss. Die Geschichte des Nussknackers" ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über den Eintritt in die "großen Welt", voller Gefahren. Die Hauptheldin Marie lernt keine Angst zu haben, um das Böse zu überwinden. Als Belohnung kommt die Liebe.


 Die Regisseur Natalia Lebedeva und die Künstlerin Evgenia Schachot'ko (sie ist die Gewinnerin des Russischen Nationaltheaterpreis "Die goldene Maske") sagten, dass sie eine schöne Geschichte über ein sehr tapferes Mädchen vorgestellt haben – man soll etwas machen, um das Schicksal zu besiegen.


Die begleitete Ausstellung zeigt die Schritte der Arbeit an dem Theaterstück. Das sind die Skizzen vom Künstlerin Evgenia Schachot'ko, sowie die Bilder, die Fragmente der Zaubergeschichte beschreiben und die wunderbaren Dekorationen, die Puppenmeister mit viel Liebe erschöpft haben.

 

 

Fotos: Jurij Makridi
Skizzen: Evgenia Schachot'ko


 

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30.11.2016

 

"Die Zeugnisse" im Museum für moderne Kunst "Garage"


Von Marina Abramova (Moskau)

 

Bis zum 5. Februar 2017 läuft in Moskau die Ausstellung "Die Zeugnisse", wo man die Werke von Francisco de Goya (1746-1828), Sergej Eisenstein (1898 - 1948) und Robert Longo (geb. 1953) betrachten kann. Alle Arbeiten ermöglichen ein einzigartiges Gefühl – die Vision von drei Künstler über soziale, kulturelle und politische Probleme seiner Zeit.

 

Als Vertreter der verschiedenen Epochen und des Lebens auf verschiedenen Kontinenten überlebten alle Künstler als Zeitzeugen das Chaos der Revolution und Unruhen. Auf der Suche nach innovativen Techniken und Technologien wandten sich die Künstler an verschiedenen Medien — von der traditionellen Malerei und Holzschnitt bis zur Skulptur, Film und Performance, aber das wichtigste Instrument der Visualisierung war die Zeichnung. Mit Hilfe von schwarz-weiß-lakonischen Sprache erzählten die Künstler die Geschichte um eine sehr komplizierte Beziehung zwischen der Macht und der Gesellschaft.

 


Auf der Ausstellung sind drei und vierzig bisher noch nicht ausgestellten Zeichnungen von Sergej Eisenstein aus dem Russischen Staatlichen Archiv der Literatur und Kunst zu betrachten. Ausserdem kann jeder Besucher einige Fragmente von beruehmten Filmen von S. Eisenstein zu sehen, aber auch neun und vierzig Radierungen von F. Goya aus der Sammlung des Staatlichen Zentralen Museums für Zeitgeschichte Russlands, sowie mehr als dreißig großformatige Zeichnungen von R. Longo.

 

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04.11.2016

 

Internationales Puppentheaterfestival


Zauberhafte Welt des Puppenspiels


Von Marina Abramova


Puppentheater aus Deutschland, China, Bulgarien, Indien, Polen, Spanien, Niederlanden, Frankreich, Italien und Ungarn haben beim 8. Internationalen Puppentheaterfestival in Moskau ihre Stücke präsentiert.

 

Eröffnet wurde das internationale Fest der Puppen mit der Aufführung "Don Quixote" (Regie – Ekaterina Obraztsova, Künstler - Sergei Alimov) – eine schöne Geschichte, mit viel Philosophie und wunderbarer Musik.


Ein Dutzend Aufführungen standen vom 6. bis 30. Oktober auf dem Festivalprogramm. Stuffed Puppet Theatre aus den Niederlanden brachte das Stück "Matilda" mit, die Geschichte einer 102-jährigen Seniorin erzählt. Das Figurentheater Tübingen aus Deutschland spielte das märchenhaften "Nachtkonzert" - ein hervorragendes Spiel, das einen nächtlichen Kosmos aus Träumen und Schimären, Schatten und Phantomen erschafft.


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30.11.2016

 

Nürnberger Christkind besucht in den USA die Städte Philadelphia, Baltimore und Atlanta

 

"Welcome, ladies and gentlemen, boys and girls, people of all ages." Mit dem berühmten Prolog in englischer Sprache hat das Nürnberger Christkind der Jahre 2013 und 2014 heuer die Weihnachtsmärkte in den US-Städten Philadelphia und Baltimore eröffnet.


Zum zweiten Mal bereist Teresa Treuheit als Botschafterin des Nürnberger Christkindlesmarkts die Vereinigten Staaten von Amerika. Am Samstag, 26. November 2016, in Baltimore und am Sonntag, 27. November, in Philadelphia brachte das Christkind durch ihr Erscheinen den zahlreichen Besuchern "ihren Markt" und deutsches Weihnachtsbrauchtum nahe.


Geduldig erklärt die 21-Jährige, wer das Christkind ist und worin seine Aufgaben bestehen. "Hier kennt das Christkind ja kaum jemand. In den USA bringt Santa Claus die Geschenke." Bei den Rundgängen über die Märkte kommt sie mit vielen US-Bürgerinnen und -Bürgern ins Gespräch. Immer wieder wollen sich vor allem Kinder mit dem "Christmas-Angel" aus Nürnberg fotografieren lassen. Auch viele US-Bürger mit deutschen Wurzeln sprechen das Christkind immer wieder an.


Das Medieninteresse bei den beiden Eröffnungszeremonien war groß, die lokalen Fernsehstationen sendeten die Eröffnung in den Abendnachrichten. Der Weihnachtsmarkt in Baltimore, im Hafenviertel der 650 000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat Maryland gelegen, findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Das Christmas Village mit seinen deutschen Weihnachtstraditionen ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt am Inner Harbour von Baltimore.


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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

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