13.12.2017

 

Carola Neher: Schicksal einer deutschen Schauspielerin


Die erste Ausstellung in Russland, die dem tragischen Leben der Schauspielerin gewidmet ist.


Am 11. Dezember wurde in der Internationalen Gesellschaft "Memorial" in Moskau die Ausstellung über das Leben und Schaffen einer der berühmtesten Schauspielerinnen der Weimarer Republik geöffnet: Carola Neher. Sie repräsentierte das deutsche Theater der 1920er-Jahre wie keine andere Schauspielerin und war ausserdem die Lieblingsschauspielerin von Bertolt Brecht. In seiner "Dreigroschenoper" spielte Carola Neher die weibliche Hauptrolle.

 

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 19.12.2017

 

 

PERSIMFANS. FOTOREPORTAGE AUS MOSKAU

 

 


 Fotos: © Ira Polarnaja / Apriori Arts Agency 


 

 

Ein Konzertprojekt bringt im Jubiläumsjahr der Oktoberrevolution deutsche Symphoniker mit dem russischen "Persimfans"-Orchester zusammen. Das Besondere: Die  Musikerinnen und Musiker kommen ganz ohne Dirigent aus. Nur mit den Augen und im Kreis sitzend, verständigen sie sich und geben ihrem Spiel dadurch eine enorme Intensität.

 

Das "Superhuman Music"-Konzert, das Apriori Arts Agency am 14. Dezember 2017 in Moskauer Tschaikowski-Konzerthalle organisiert hatte, wurde mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Moskau und des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland stattgefunden.

 

 

 


 

 

# Kommentare

 

Vielen herzlichen Dank an allen Teilnehmern für die Gelegenheit, den Klang und Wut der Revolution zu hören! Lassen wir die Debatte rund um dieses Erreignis zu den Historiker, und danken wir alle Musiker für die Leistung die neue Musik zu hören, sogar die neue musikalische Sprache. Kaum sich vorzustellen, aber man hörte den Lärm der Fabriken und Dampfschiffe. Und besonders Dank an Alexey Vorobyov, den begabten Kontrabaßspieler, für die guten und schelmischen Humor und seine Schauspielkunst – in der Role von Vladimir Lenin war er super!


Marina Abramova, Moskau


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05.10.2017


Sprachgipfel als Spiegel des Miteinanders



Lehrer und Schüler, Hochschulvertreter und Studierende, Bürgermeister und Unternehmer vertiefen die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien – intensiver Austausch zu Kooperationen

BAYERISCH EISENSTEIN - "Der bayerisch-tschechische Sprachgipfel hat uns allen heute eindrücklich gezeigt, wie vielfältig die Kooperationen zwischen bayerischen und tschechischen Schulen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen inzwischen sind. Der intensive Austausch zwischen den Teilnehmern aus der Grenzregion kann wie ein Katalysator wirken und neue Ideen der Zusammenarbeit hervorbringen", zog Staatssekretär Bernd Sibler am Donnerstag, 5. Oktober in Bayerisch Eisenstein im Anschluss an die Netzwerktagung Bilanz. Gemeinsam mit Dr. Olaf Heinrich, Präsident der Europaregion Donau-Moldau, hatte er Bildungs- und Wirtschaftsvertreter zu einem bayerisch-tschechischen Sprachgipfel eingeladen, um die nachbarschaftlichen Kontakte weiter zu stärken.


"Die freundschaftliche Beziehung zur Tschechischen Republik ist für Bayern nicht nur ein wertvolles Geschenk, sondern auch eine dauerhafte interkulturelle Aufgabe. Daher freue ich mich sehr über die vielen Initiativen und Projekte, die unser Bildungsangebot bereichern, ein Klima des Miteinanders schaffen und darüber hinaus Impulsgeber für weitere Vorhaben sein können", so der Staatssekretär, der selbst in dieser Region zu Hause ist.


Breites Informationsangebot


An rund 25 Ständen informierten Schulen, Hochschulen, Bildungs-institutionen und Wirtschafts-verbänden über verschiedene Programme, Projekte und Koopera-tionen zwischen tschechischen und bayerischen Partnern. Die Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, beleuchtete in ihrem Impulsvortrag notwendige Kompetenzen und Strategien der grenzüberschreitenden Zusammen-arbeit zwischen Bayern und Osteuropa. Über Perspektiven für das nachbarschaftliche Miteinander sprachen im Rahmen des Programms u.a. die tschechische Generalkonsulin Kristina Larischovà, der deutsche Botschafter in Prag Dr. Christoph Israng, der Vizepräsident der IHK Niederbayern Franz-Xaver Birnbeck sowie Dr. Petr Bannert aus dem tschechischen Bildungsministerium.


Vielfältiges Angebot im Schul- und Hochschulbereich


Anhand der Informationsangebote wurde deutlich, dass es eine Vielzahl an Ideen und Initiativen gibt, die Sprache und Kultur der tschechischen Nachbarn den jungen Menschen in Bayern näher zu bringen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu intensivieren.


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30.11.2017

 

Flugverbindung nach Warschau: Dürer trifft Chopin


Die LOT Polish Airlines bietet ab Mai 2018 zwei tägliche Flüge in die polnische Hauptstadt und Millionenmetropole Warschau an.


Angeflogen wird vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg der internationale Chopin-Airport Warschau, der nach dem polnischen Komponisten Frédéric Chopin benannt wurde.


Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, sieht in der neuen Flugverbindung gute Chancen für den Ausbau der Messe-, Geschäfts- und Tourismusbeziehungen beider Regionen: "Mit dem neuen Direktflug wird eine weitere Hauptstadt des europäischen Kontinents über Nürnberg erschlossen und damit werden zwei interessante Wirtschafts- und Tourismusdestinationen verbunden. Der Chopin-Airport Warschau ist zudem eine weitere interessante internationale Umsteigedestination, die für Reisen von und nach Nürnberg den Raum zwischen Nord- und Nordosteuropa bis nach Südostasien über Anschlussflüge erschließt. Die LOT Polish Airlines ist als ein Mitglied der weltweit agierenden Star Alliance Group ein weiterer werthaltiger Zuwachs für den Albrecht Dürer Airport Nürnberg."



 

 

 

 

 

 

11.08.2017

 

Blick ins Gehirn: Wie Emotionen das Gedächtnis stärken


Gefühle bestimmen, was wir uns merken und was nicht


Warum erinnern wir uns besser an emotionale Erlebnisse wie eine Hochzeit, eine Prüfung oder einen Unfall? Unbedeutende Erlebnisse, die Monate oder Jahre zurückliegen, gehen entweder vergessen oder überleben lediglich als fahle Erinnerungen. Forscher der Universität Basel beschreiben nun zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden und den USA einen Mechanismus, der für dieses Phänomen verantwortlich ist.

 

Offensichtlich ist die Erinnerung nicht bei allen Ereignissen gleichermaßen ausgeprägt. Nur besonders bewegende Ereignisse, die mit starken Gefühlen verbunden sind, graben sich tief ins Gedächtnis ein und werden selbst nach langer Zeit lebendig und genau erinnert. Ein internationales Forscherteam fand nun heraus, dass bei diesem Phänomen der Botenstoff Noradrenalin eine zentrale Rolle spielt, welcher bei Emotionen im Gehirn ausgeschüttet wird.


Mehr Details dank Noradrenalin


Bereits frühere Studien zeigten, dass Menschen in emotionaler Hochstimmung leichter lernen. Andererseits können schlimme Erfahrungen dazu führen, dass sich Betroffene immer wieder an ein traumatisches Ereignis erinnern.


Die aktuelle Studie stellt fest, dass die mit emotionalen Erlebnissen einhergehende Ausschüttung von Noradrenalin zu einer längeren Involvierung des Hippocampus und damit zu stärkeren und detailreicheren Erinnerungen führt.

 

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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

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