18.06.2018

 

Die Moskauer Helikon-Oper zeigt "Aleko"


Die Opern-Erstling "Aleko" von Sergei Rachmaninow wieder in Moskau. Von Marina Abramova



"Aleko" gehört zu der ersten vier Opern von Sergei Rachmaninow (1873-1943). Er hat sie im Alter von neunzehn Jahren nach italienisch-russischem Muster als Examensarbeit des Moskauer Konservatoriums (nur für 17 Tage!) geschrieben. Das Libretto stammte vom berühmten russischen Regisseur Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko, und stellte die Bearbeitung des Poems "Die Zigeuner" von Alexander Puschkin.


Uraufgeführt am 27. April 1893 im Moskauer Bolschoi-Theater, legte die Kurzoper mit Orientalismen und Anklängen an Zigeunerromanzen den Grundstein für Rachmaninows spätere Karriere.


Nach 125 Jahren fand die Oper am 7. Juni 2018 nochmal in Moskau statt (früher im 20. Jahrhundert fanden mehrere Opernvorstellungen in Kiew, Moskau, Leningrag/St. Petersburg, Rostow-am-Don, Tbilissi, London, Tokio, Turin, Oldenburg und Kiel statt).


Die Helikon-Oper in Moskau hat ihren Sitz am großen Stadtvilla der Fürstin E.F. Glebova-Streshneva-Schachovskaja des 19. Jahrhunderts. Die Wände des Hauses erinnern an solche berühmte und hochbegabte Personen wie Fedor Schaljapin, Sarah Bernhardt, Igor Stanislawski. Hier fand die Vorstellungen von der Privatoper des russischen Mäzen wie Savva Mamontov und Sergei Zimin (sogar selbst Fedor Schaljapin sang hier Aleko!).


© Irina Schymchak

 


Die heutige Aufführung der Kammeroper von Sergei Rachmaninow (Dauer nur eine Stunde) fand mit grossem Erfolg statt (Regie: Rostislav Protasov, Dirigent: Valerij Kijanov, Künstler: Valerij Kungurov). Alle Sänger und das Chor waren hochbegabt, die Passionen von Aleko (Dmitry Yankovsky), Zemfira (Olga Shcheglova), junder Zigeuner (Ivan Gyngazov), der Vater von Semfira (Alexey Dedov) und Zigeunertabor siedeten mit aller Kraft, was sie alle mit Hilfe von Fotos verfassen können.



Marina Abramova
Moskau, Juni 2018


Fotos: © Irina Schymchak (Ирина Шымчак)

 





 

 


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