26.05.2018

 

Albrecht Dürer auf Volga – im Kunstmuseum von Nischni Nowgorod


15. Mai - 19. August 2018


Zum ersten Mal sind in Nischni Nowgorod 16 Blätter von Albrecht Dürer zu sehen. Die Serie kommt aus der Privatsammlung von Dmitrij Solopov. Die Ausstellung wird auch in der Zeit von Fußballweltmeisterschaft 2018 laufen und wird zweifellos die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit zu gewinnen. Darüber hinaus werden wohltätigkeitsausflüge für Kinder von Waisenhäusern und Kunstschulen sowie Vorträge über die Kreativität von Albrecht Dürer für alle Besucher organisiert.

 

Das Thema der apokalyptischen Prophezeiungen war in der mittelalterlichen Europa in Zeiten von Katastrophen sehr berühmt. In den Gravuren von Dürer kann man die unmittelbare Reaktion auf die Realitäten seiner rauen Epoche sehen. Deutschland war zu dieser Zeit von Epidemien und religiösen Auseinandersetzungen erschüttert, die am Vorabend der Reformation ausbrachen. Die Zeitgenossen von Dürer sahen in den Texten der Heiligen Schrift direkte parallelen mit der umgebenden Wirklichkeit.


Die schopferische Biographie des deutschen Künstlers Albrecht Dürer kann man als schwierigen Weg von der mittelalterlichen Darstellung bis zu neuen plastischen Idealen der humanistischen Weltanschauung beschreiben. Die Serie "Apokalypse"– Illustrationen zum Evangelium – war die erste große selbständige Arbeit des Nürnberger Künstlers in der Xylographie (Holzschnitt), und Albrecht Dürer arbeitete an dieser Serie von 1496 bis 1498. Die ersten beiden Ausgaben auf Deutsch und Lateinisch kamen im Jahre 1498 heraus, und im Jahre 1511 wiederholte der Künstler die lateinische Ausgabe.


 

Die Ausstellung der Werke von Albrecht Dürer wird durch seltene Gemälde der deutschen Malerei und Skulptur des 16. Jahrhunderts aus der Museumssammlung ergänzt, zum Beispiel das Bild "Lucretia" des deutschen Malers Lucas Cranach des Älteren. Es ist erwähnenswert, dass die meisten Werke Trophäen sind und die Mauern des Museums nie verlassen hatten, deswegen können alle Besucher die neue Namen deutscher Kunst zu entdecken.



Marina Abramova, Moskau


 

 

 

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