16.12.2016

 

Beeindruckendes Finale beim Deutschen Menschenrechts‐Filmpreis


Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte wurde am 10. Dezember in Nürnberg der 10. Deutsche Menschenrechts-Filmpreis verliehen. Der Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre vergeben und prämiert herausragende Film- und Fernsehproduktionen, die Menschenrechtsverletzungen weltweit aufzeigen oder auch ermutigende Beispiele von Menschenrechtsaktivisten und Beispiele gelingenden Menschenrechtsschutzes darlegen.


In diesem Jahr waren Vertreibung, Flucht und Ankommen in Europa/Deutschland und die Integration von Geflüchteten zentrale Themen des Wettbewerbs. Aber auch Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit oder Zwangsarbeit und Lohnsklaverei sowie Menschenhandel und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Bürgerkriegsgebieten wurden von den Filmemachern thematisiert. Die sechs Preisträger wurden von der Jury aus über 380 Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt. Vor mehr als 450 Gästen nahmen die Preisträger in der Nürnberger Tafelhalle die Ehrung entgegen.


Der Veranstalterkreis hatte Prof. Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, als Gastredner eingeladen. In seiner Keynote mahnte er, dass man das 21. Jahrhundert einmal daran messen wird, wie Europa mit den Flüchtlingen umgegangen ist.


Für die musikalische Begleitung am Abend sorgte der als "Pianist in den Trümmern" bekannt gewordene Musiker Aeham Ahmad aus Syrien. Aeham Ahmad, selbst Träger des Beethoven-Menschenrechtspreises, berichtete aus seiner Heimat und über sein Anliegen, durch Musik ein Stück Hoffnung in sein Land zurückzubringen. Er unterstütze daher auch Initiativen wie den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis, der dazu beitrage, Unrecht in der Welt sichtbar zu machen und Veränderungen einzu-fordern.


Menschenrechts-Filme auf Tournee


Die Preisträgerfilme gehen nun auf eine Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und werden insgesamt 12 öffentlichen und kostenlosen Screenings gezeigt. Start der Tournee ist am 10. Januar in Hannover. Am 16. Januar präsentiert die Deutsche UNESCO-Kommission bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films im LVR-Landesmuseum in Bonn eine Auswahl der Gewinnerfilme. Weitere Stationen der Tournee sind Berlin (17. Januar), Würzburg (18. Januar), München (8. Februar), Stuttgart (2. März), Frankfurt a. M. (7. März), Zürich (April) und Wien (Juni).


Die nächste Wettbewerbsrunde wird im April 2018 starten – dann wird zum 11. Mal der Deutsche Menschenrechts‐Filmpreis ausgeschrieben werden, für den dann bis Ende August 2018 Produktionen vorgelegt werden können.



Fotos:
Die Preisträger auf der Bühne in der Nürnberger Tafelhalle / Bilderquelle: © DUK
Der syrische Pianist Aeham Ahmad / Bilderquelle: © DUK

 

 

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