30.11.2018


Nürnberger Christkind eröffnet Weihnachtsmärkte in USA


 

Nürnberger Weihnachtsengel auf Reisen: Das Nürnberger Christkind der Jahre 2015 und 2016, Barbara Otto, hat Ende November zwei Weihnachtsmärkte in den Vereinigten Staaten von Amerika eröffnet. Zum zweiten Mal bereiste die 21-jährige Studentin als Botschafterin der Weihnachtsstadt Nürnberg die US-Städte Baltimore und Philadelphia.


Am Samstag, 24. November 2018, führte die Reise zunächst in die 650 000 Einwohner zählende Stadt Baltimore im Bundesstaat Maryland. Zum sechsten Mal findet dort das von "German American Marketing" veranstaltete "Christmas Village" statt, ein Weihnachtsmarkt nach deutschen Vorbild.


Das Schiff "Raven" brachte Christkind Barbara Otto bis ans Pier der Hafenstadt. Dort stieg sie in ein zum Rentierschlitten umgebautes Golfcart um. Die städtische Polizei fuhr sie zum Markt, wo sie von Santa Claus und Gingy, dem Gingerbread Man, in Empfang genommen wurde. Obwohl es regnete, wohnten sehr viele Besucherinnen und Besucher der offiziellen Eröffnung bei und lauschten dem berühmten Prolog des Nürnberger Christkinds in englischer Sprache.

 

Beim anschließenden Marktrundgang erklärte das Christkind vielen amerikanischen Familien, welche Figur sie verkörpert. Barbara Otto war sehr erfreut über das Interesse an der Figur des Christkinds und der Herzlichkeit, mit der sie von den Einheimischen empfangen wurde.



 

Weiterlesen...





28.09.2018


Ausstellung "La Sal y la Lira – ein Duett"



Das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg und der deutsch-lateinamerikanische Kulturverein Ceclam e.V laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "La Sal y la Lira – Ein Duett" mit Werken von Marcela Salas (Kolumbien) und Pablo Lira Olmo (Chile) ein: 10. Oktober 2018 um 19 Uhr im Foyer des Internationalen Hauses Nürnberg (Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2, Nürnberg). Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 2018, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.


Die Kolumbianerin Marcela Salas absolvierte ein Kunststudium an der Nationaluniversität in Bogotá und studierte drei Semester Kunst und öffentlicher Raum an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste sowie ein Jahr Kunstvermittlung an der Universität Regensburg. Aktuell lebt und arbeitet sie in Nürnberg. In ihrer Malerei abstrahiert und assoziiert Marcela Salas fotografische Vorlagen und private Aufnahmen in eine sehr persönliche Formensprache.


Als Ausdruck einer symbolisch expressiven Interpretation der Welt integriert sie das Rationale und Subjektive in ihre Arbeit. Sie thematisiert ihre Situation als Randfigur und beobachtende Außenseiterin und war an zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen beteiligt, wie in Kolumbien, Kenia, Spanien und Deutschland.


Weiterlesen...

 

 

 

 

15.06.2018


Nürnberg als Kulturhauptstadt 2025: 'Nürnberg Lovestorys' in allen Sprachen gesucht

"Wir malen für Nürnberg!" - Jugendkunstschule "Obraz", Protwino bei Moskau // Foto: Tamara Kuleshova


Love story – Histoire d’amour – любо́вная исто́рия – قصة حب – Historia de amor: Zur Kulturhauptstadtbewerbung 2025 sucht das Projektbüro im Kulturreferat Liebesgeschichten für den Aktionstag "Boulevard Babel", der am Samstag, 29. September 2018, auf einem gesperrten Abschnitt der Wölckernstraße in der Nürnberger Südstadt stattfinden wird.


An diesem Tag sollen erste Beteiligungsprojekte, die durch die Kulturhauptstadtbewerbung angestoßen wurden, sichtbar gemacht werden und es wird in verschiedenen Facetten um Sprache und Liebe gehen. Die eingereichten "Nürnberg-Lovestorys" werden in das Programm des Aktionstags eingebaut.


Bei den Liebesgeschichten, die als Text einzureichen sind, kann es sich um Personen, Objekte, Begegnungen, Essen oder auch Ereignisse handeln. Es soll um die Liebe in, über und aus Nürnberg gehen. Die Kurzgeschichten sollten etwa eine halbe DIN-A4-Seite umfassen. Gewünscht werden explizit Liebesgeschichten in allen Sprachen. Daher können diese auf Deutsch, aber auch gerne in einer anderen Sprache geschrieben sein.


Weiterlesen...

 

 

 

 

18.06.2018

 

Die Moskauer Helikon-Oper zeigt "Aleko"


Die Opern-Erstling "Aleko" von Sergei Rachmaninow wieder in Moskau. Von Marina Abramova



"Aleko" gehört zu der ersten vier Opern von Sergei Rachmaninow (1873-1943). Er hat sie im Alter von neunzehn Jahren nach italienisch-russischem Muster als Examensarbeit des Moskauer Konservatoriums (nur für 17 Tage!) geschrieben. Das Libretto stammte vom berühmten russischen Regisseur Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko, und stellte die Bearbeitung des Poems "Die Zigeuner" von Alexander Puschkin.


Uraufgeführt am 27. April 1893 im Moskauer Bolschoi-Theater, legte die Kurzoper mit Orientalismen und Anklängen an Zigeunerromanzen den Grundstein für Rachmaninows spätere Karriere.


Weiterlesen...





26.05.2018

 

Albrecht Dürer auf Volga – im Kunstmuseum von Nischni Nowgorod


15. Mai - 19. August 2018


Zum ersten Mal sind in Nischni Nowgorod 16 Blätter von Albrecht Dürer zu sehen. Die Serie kommt aus der Privatsammlung von Dmitrij Solopov. Die Ausstellung wird auch in der Zeit von Fußballweltmeisterschaft 2018 laufen und wird zweifellos die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit zu gewinnen. Darüber hinaus werden wohltätigkeitsausflüge für Kinder von Waisenhäusern und Kunstschulen sowie Vorträge über die Kreativität von Albrecht Dürer für alle Besucher organisiert.

 

Das Thema der apokalyptischen Prophezeiungen war in der mittelalterlichen Europa in Zeiten von Katastrophen sehr berühmt. In den Gravuren von Dürer kann man die unmittelbare Reaktion auf die Realitäten seiner rauen Epoche sehen. Deutschland war zu dieser Zeit von Epidemien und religiösen Auseinandersetzungen erschüttert, die am Vorabend der Reformation ausbrachen. Die Zeitgenossen von Dürer sahen in den Texten der Heiligen Schrift direkte parallelen mit der umgebenden Wirklichkeit.


Die schopferische Biographie des deutschen Künstlers Albrecht Dürer kann man als schwierigen Weg von der mittelalterlichen Darstellung bis zu neuen plastischen Idealen der humanistischen Weltanschauung beschreiben. Die Serie "Apokalypse"– Illustrationen zum Evangelium – war die erste große selbständige Arbeit des Nürnberger Künstlers in der Xylographie (Holzschnitt), und Albrecht Dürer arbeitete an dieser Serie von 1496 bis 1498. Die ersten beiden Ausgaben auf Deutsch und Lateinisch kamen im Jahre 1498 heraus, und im Jahre 1511 wiederholte der Künstler die lateinische Ausgabe.


Weiterlesen...

SOZIAL MEDIA
Vernetzen Sie sich mit uns!

                         Kultur & Bildung

 

 

APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

 >>   FOCUS.DE

 


 

DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

Wenn euch gefällt, was wir machen und ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr das gerne in Form einer Spende tun. Jeder Betrag hilft mit, junge Talente zu fördern - und wird dankend angenommen! Gerne stellen wir unseren Spendern eine Spendenbescheinigung aus.

Ihr APPLAUS-Team